Wildunfall in Brienz: Autofahrer beabsichtigte das Reh für sich selbst zu verwerten

In der Nacht auf den gestrigen Dienstag meinte ein in Graubünden wohnhafter Automobilist, einen Wildunfall bei dem ein Reh erlag auf eigene, verbotene Art „erledigen“ zu können.

Der 47-jährige portugiesische Automobilist fuhr um 02:00 Uhr nachts von Lenz herkommend über die Brienzerstrasse in Richtung Brienz. Bei Tranter igls Ers kollidierte der Mann mit einem Reh, das laut Polizei beim Unfall getötet wurde.

Anstatt die Polizei oder die Wildhut zu benachrichtigen, lud der Mann das tote Reh in sein Auto, verliess den Unfallort und fuhr nach Hause.

Eine Polizeipatrouille stellte aber im Laufe des Tages Kollisions- und Blutspuren an der Unfallstelle fest und konnten anschliessend gemeinsam mit dem Wildhüter den fehlbaren Lenker ermitteln.

Der Automobilist ist geständig; er beabsichtigte, das Reh für sich selbst zu verwerten und wurde deshalb an die Staatsanwaltschaft Graubünden verzeigt.

 
Foto: Kantonspolizei Graubünden

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Kategorie(n): News / Aktuell
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Publiziert am 13. Dezember 2017



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