Whistleblower Quadroni von Autohändler wegen Betrugs angezeigt

Das Klatschblatt BLICK fragt ernsthaft „Hat Whistleblower Adam Quadroni auch Dreck am Stecken?“. BLICK nennt Youssef Itani (47), der „Kartell-Schreck“ Adam Quadroni wegen Betruges im August 2016 anzeigte, das Verfahren sei noch hängig. Der Zürcher Autohändler tat dies, weil Quadroni ihm seinen Mercedes, schwarzer Benz R500 4Matic mit 300 PS, verkaufte, aber das Auto nicht lieferte.

Blick ist auch der Meinung, Quadroni sei für viele ein Held, und dass die Anzeige „doch nun“ am „Helden-Image des Whistleblowers“ kratze, obwohl die Anzeige im Sommer 2016 eingegeben wurde. Die Öffentlichkeit habe Quadroni verziehen, obwohl er „Schulden in Millionenhöhe“ habe.

Der Kläger behauptet, Quadroni habe ihn über den Tisch gezogen und das verkaufte Auto bis heute nicht geliefert und auch das Geld nicht zurückbezahlt, er sei stinksauer. Weil das Verfahren noch hängig ist, gibt die Staatsanwaltschaft keine Auskunft. Blick schreibt, *räusper*: „Er schickte sogar Bilder des Autos. Der Händler biss an.“.

 


 
Konsequent in seiner typischen Art folgert Blick:
„«Bezahlt er mit den Spenden seine Schulden?»“
Für Quadroni wurde ein „Crowd-Funding“ organisiert.

„…Inzwischen glaubt Itani nicht mehr, dass er Auto oder Geld je wiedersieht. Darum macht ihn die Sammelaktion für den Whistleblower wütend: «Die Leute wissen nicht, wem sie da ihr Geld spenden», sagt er. «Vielleicht hat er ja noch andere betrogen.» Der Händler hätte einen Vorschlag: «Bezahlt er mit den Spenden seine Schulden? Wegen ihm verlor ich Geld und Zeit. Auch ich habe drei Kinder!» (Blick)

Den Mercedes von Quadroni liess das zuständige Betreibungsamt bereits abholen, ein Konkursverfahren sei noch offen.

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Kategorie(n): News / Aktuell
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Publiziert am 16. Mai 2018



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