Wahlsonntag in Graubünden – tiefe Stimmbeteiligung

Zum heutigen Wahlsonntag, bei dem auch nationale Abstimmungen gefällt werden, gibt es bereits deutliche Resultate. Bei den Regierungswahlen im Kanton Graubünden muss nochmal nachgezählt werden. Die Differenz zwischen dem 5. (Parolini, BDP) und 6. Platz (Schlegel, SVP) ist zu gering, tiefer als 0.3%.

 


 
Auffallend ist bei den Regierungswahlen die tiefe Stimmbeteiligung von 35.79%. Wenn man noch einfliessen lässt, dass der „Protest“-Wähler Linard Bardill (Parteilos) 12’206 Stimmen erhielt und das absolute Mehr nur knapp verfehlte, dann erhielten die Hauptakteure noch weniger Zustimmung von den Bündnerinnen und Bündnern.

Was zur Zeit sicher ist: Peter Peyer (SP Graubünden) und Marcus Caduff (CVP Graubünden) sind neu in die Regierung gewählt. Die CVP gewinnt so einen zweiten Sitz in der Regierung. Am meisten Stimmen erhielt Christian Rathgeb (FDP Graubünden), knapp gefolgt von Mario Cavigelli (CVP Graubünden).

Einen deutlichen Stimmenverlust gegenüber 2014 zeigte sich bei Jon Domenic Parolini (BDP Graubünden).

Es wird nachgezählt

Da zur Zeit bloss 70 Stimmen zwischen Parolini und Walter Schlegel (SVP Graubünden) Stimmenunterschied besteht, muss nochmal nachgezählt werden.

Nationale Abstimmungen: deutliche Resultate

Heute fanden zwei Volksabstimmungen statt, die „Vollgeld“-Initiative und das „Geldspielgesetz“. In Graubünden stimmten bloss 20.34% für die „Vollgeld“-Initiative, wohingegen das „Geldspielgesetz“ mit 70.77% deutlich angenommen wurde.

 


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Grafik in Header: Symbolbild, Screenshot Kanton Graubünden

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