RhB: „Landwasserviadukt – Wahrzeichen Graubündens“ wird konkreter

Aus Sicht der Rhätischen Bahn (RhB) wird das 2016 lancierte Leuchtturm-Projekt konkreter. Am 14. Juni 2018 gewährte die Bündner Regierung im Rahmen der Neuen Regionalpolitik des Bundes (NRP) der Rhätischen Bahn einen Beitrag von insgesamt 900’000 Franken an das Projekt „Landwasserviadukt – Wahrzeichen Graubündens“.

 


 
Zielgruppe des Projekts sind Sommergäste: das Projekt soll einen wirtschaftlichen und touristischen Schub für die Region und die RhB bringen.

„Das Landwasserviadukt soll als Leuchtturm der RhB und des Bündner Tourismus inszeniert werden.“ (Bündner Regierung)

So möchten mit der RhB die Region Albula, die Gemeinden Bergün Filisur, Schmitten und Albula/Alvra sowie Graubünden Ferien (GRF) rund um das Landwasserviadukt einen neuen touristischen Attraktionsraum schaffen. Gemäss RhB deckt der von der Regierung zugesprochene Beitrag rund 50% der vorgesehenen Planungskosten für das Projekt.

In der Zwischenzeit wurde die Projektträgerschaft durch den Verein Park Ela und Davos erweitert. In einer nächsten Phase wird ein Geschäftsmodell für den gesamten Attraktionsraum entwickelt, wobei die Rollen der RhB, der Gemeinden, der Region, der Tourismusorganisationen, des Parc Ela und von GRF bestimmt werden.

 


 
Plan ist, dass bis zum Frühling 2020 eine „Grundlage für eine definitive Umsetzung des Projekts“ (Masterplan) vorliegt. Insgesamt stehen für die vier Phasen des Projekts 1’900’000 CHF zur Verfügung. Es würden erst Konzeptideen vorliegen; erst in der kommenden Projektarbeitszeit würde sich zeigen, welche dieser Ideen umsetzbar und auch finanzierbar seien.

„…Erste Schätzungen gehen in einem Vollausbau von einem Investitionsvolumen von rund CHF 20 Mio. aus, um rund um das Wahrzeichen Landwasserviadukt einen neuen Ausflugsort für Graubünden zu schaffen…“ (Rhätische Bahn)

Man möchte rund um die Hauptthemen Bahn und Natur authentische Themen inszenieren. Das Gebiet zwischen Surava – Alvaneu – Filisur – Bergün sowie der Station Davos-Wiesen soll als Sommer-Ausflugsdestination positioniert und vermarktet werden und zu einem Erlebnisraum zusammenwachsen. Laut einer durchgeführten Benchmark- und Potentialanalyse soll das umgesetzte Projekt rund 80 000 bis 100 000 Besucher pro Jahr in die Region bringen.

Foto / Mehr Informationen:
Das Leuchtturm-Projekt wird konkreter (Rhätische Bahn, RhB)

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