Regeln und Tipps des ANU zu 1.-Augustfeuer zum Nationalfeiertag

Das Amt für Natur und Umwelt (ANU) weist darauf hin, dass am kommenden Nationalfeiertag 1.-Augustfeuer nur unter Befolgung von Auflagen durchgeführt werden dürfen.

 


 
Aktuell gilt aufgrund grosser Wald- und Flurbrandgefahr im Kanton Graubünden grossräumig ein absolutes Feuerverbot in Wald und in Waldesnähe. Wer trotzdem ein 1.-Augustfeuer machen will, muss sich an Regeln oder Auflagen halten.

Je nach Gemeinde müssen 1.-Augustfeuer der dort zuständigen Behörde gemeldet werden. Dabei ist den Anweisungen der Gemeindebehörden sowie der Feuerwehren unbedingt Folge zu leisten. Natürlich gilt es auch, die Wettersituation zu beachten und sich aktuell zu informieren. Es müssen die aktuelle Waldbrandgefahr oder auch Feuerverbote berücksichtigt werden.

Bei einem 1.-Augustfeuer darf nur sauberes Holz verwendet werden. Abfälle oder auch Altholz wie Paletten, Kisten, Möbel, Zäune zu verbrennen, ist gesetzlich verboten. Wer dies trotzdem macht, erhält Anzeige und Bestrafung mit Busse.

Regeln und Tipps des ANU zu 1.-Augustfeuer:

  • Brennholz erst kurz vor dem Anzünden aufschichten. Gittergehege um den Holzstapel anbringen, damit sich über Nacht nicht Kleintiere unter dem Holzstapel verkriechen und beim Anzünden qualvoll verenden.
  • Feuer korrekt anzünden: nur trockenes Material verwenden und oben anzünden.
  • Keine Brandbeschleuniger wie Benzin, Altöl, usw. verwenden.
  • Mottfeuer vermeiden: Rundholz spalten, kein Sägemehl oder Späne.
  • Feuer nie unbeaufsichtigt lassen. Durch aufkommenden oder drehenden Wind kann sich die Glut plötzlich wieder entzünden.

 
Quelle: Amt für Natur und Umwelt

 
Foto: Symbolbild, via All_Skillz @ pixabay

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