Portrait: Fragen an Nationalratskandidat Michael Pfäffli (FDP Graubünden)

Zu den kommenden Nationalrats- und Ständeratswahlen kandidieren verschiedene Bündner Politiker*innen für ihre Partei, oder auch Parteilos. Graubünden Online hat 7 Persönlichkeiten bzw. Kandidierende aus der Bündner Politik mit verschiedenen Fragen zu verschiedenen Themen befragt. In diesem Portrait: Michael Pfäffli, Nationalratskandidat FDP.Die Liberalen Graubünden.

Links zum Beitrag:
Michael Pfäffli, Homepage: www.michaelpfaeffli.ch
FDP.Die Liberalen Graubünden: www.fdp-gr.ch


Graubünden Online:
Soweit ich weiss, hast Du zur Zeit viel zun tun, da Du für die FDP Graubünden für den Nationalrat kandidierst. Ist die Zeit vor Wahlen (persönlich sowie parteipolitisch) eine produktive, erfolgreiche Zeit?

Michael Pfäffli:
Es ist ein sehr spannende aber auch herausfordernde Zeit. Die Begegnungen und Gespräche schätze ich sehr. Da ich praktisch alle Anlässe mit dem Zug besuche, kann ich auch diese Zeit produktiv nutzen.


Graubünden Online:
wie sieht es aus mit dem „Sozialstaat Schweiz“? ist er bedroht, in guten Zustand auf gutem Wege, oder in einer Depression?

Michael Pfäffli:
Der Sozialstaat ist in der Schweiz auf einem guten Niveau. Ein genereller Ausbau drängt sich nicht auf.


Graubünden Online:
was macht die FDP Graubünden proaktiv für die Jugend in Graubünden?

Michael Pfäffli:
Die FDP engagiert sich unter anderem stark für den Bildungsstandort Graubünden.


Graubünden Online:
wo sind die Grenzen für „den Sozialstaat“, vor allem in Bezug auf Graubünden?

Michael Pfäffli:
Die Grenzen liegen in der Finanzierbarkeit. Für Graubünden ist dies vor allem für den Tourismussektor von grosser Bedeutung.


Graubünden Online:
Hanfkonsum und Anbau zwecks Eigenbedarf in Graubünden: Legalisieren?

Michael Pfäffli:
Ja


Graubünden Online:
Das „L“; wieviel „Liberal“ ist die FDP Graubünden?

Michael Pfäffli:
Die FDP Graubünden und spezielle ich persönlich, stehen für wirtschaftliche und gesellschaftliche Freiheiten und Weltoffenheit und damit für das „L“.


Graubünden Online:
Der Ausbau von Maiensässen in GR ist stark reglementiert: ist das okay, zu schwach oder zu stark reglementiert?

Michael Pfäffli:
Aus meiner Sicht ist diese Reglementierung klar zu stark.


Graubünden Online:
Was bringt die FDP Graubünden im Speziellen für den Nationalrat mit, ausser dass sie vertreten werden soll?

Michael Pfäffli:
Sie ist der liberale Pol. Dies ist speziell für den Tourismuskanton von grosser Bedeutung.


Graubünden Online:
Private Wünsche fürs 2020?

Michael Pfäffli:
Zeit, gemeinsam mit meiner Familie


Graubünden Online:
Soll die Sonderjagd abgeschafft werden? Warum (nicht)?

Michael Pfäffli:
Nein, der Bünder Souverän hat entschieden.


Graubünden Online:
Wo liegen die Stärken, die (wirtschaftliche) Zukunft von Graubünden, abgesehen vom Potenzial im Tourismus?

Michael Pfäffli:
Graubünden ist als Wohnkanton attraktiv. Die Wasserkraft ist eine wichtige Stärke. Auch die Kultur hat grosse Potenziale.


Graubünden Online:
Welche Erfolge freuten Dich persönlich am meisten in der ganzen politischen Karriere?

Michael Pfäffli:
Das Standespräsidium im Jahr 2016/2017.


Graubünden Online:
Die Schweiz ist nicht in der „EU“. Grossbritannien fällt nächstens raus. Auch andere europäische Länder sind nicht in der EU; wie steht die FDP Graubünden, und wie steht Michael Pfäffli, zur Institution EU?

Michael Pfäffli:
Die EU ist kein Familienmitglied aber auch kein Feind, sondern ein wichtiger Partner mit dem man eine korrekten und fairen Umgang pflegen sollte.


Graubünden Online:
Kulturförderung. Wird in Graubünden genug Nachhaltiges für die regionale Kultur getan?

Michael Pfäffli:
Nein, ein in diesem Bereich könnte man noch mehr Engagement zeigen.

 


 


Graubünden Online:
Graubünden: alles a bitzli schpöter, als bi da Andera… Geschehnisse wie Trump, AFD, Antifa, oder Ereignisse wie kürzlich in #Halle (rechtsextremer Terroranschlag) – besteht in Graubünden eine Gefahr durch Rechtsextremismus bei der Jugend oder in bestimmten sozialen Gruppen?

Michael Pfäffli:
Wir leben in einer Zeit, in welcher Populisten und Nationalisten starken Aufwind geniessen. Graubünden ist davon aber (noch) nicht betroffen.


Graubünden Online:
Soll die Rhätische Bahn (RhB) stärker durch den Bund finanziell unterstützt werden? Wie steht es um den Stellenabbau der Rhb?

Michael Pfäffli:
Dem ÖV gehört die Zukunft. Eine Stärkung der RhB ist deshalb richtig.


Graubünden Online:
Wo liegt verkehrspolitisch der grösste Handlungsbedarf im Kanton Graubünden?

Michael Pfäffli:
Die Erschliessung der Peripherie.


Graubünden Online:
sollen gleichgeschlechtliche Paare Kinder adoptieren dürfen?

Michael Pfäffli:
Ja


Graubünden Online:
wie kann man die unpolitische Jugend fördern?

Michael Pfäffli:
Durch den Einbezug und die Mitbestimmung speziell auch in der kommunalen Politik.


Graubünden Online:
Tourismus: gute, innovative Ideen für den Bündner Tourismus?

Michael Pfäffli:
Die Regionalität fördern und klar ins Zentrum stellen.


Graubünden Online:
Ist in der Zukunft Social Media wirklich wichtig?

Michael Pfäffli:
Ja


Graubünden Online:
Hast Du ein Lieblingsessen?

Michael Pfäffli:
Süssigkeiten (alle!)


Graubünden Online:
Was hältst Du von #FridayForFuture? Von #ExtinctionRebellion? Was hältst Du von Protest gegen das #WEF in Davos und werden diese zwei/drei Bewegungen in Zukunft miteinander verknüpft sein?

Michael Pfäffli:
Eine lebendige, zukunftsfähige Demokratie braucht den die Diskussion.


Graubünden Online:
Sind Schweizer Grenzen in Graubünden unter Kontrolle der Behörden?

Michael Pfäffli:
Ja

Graubünden Online:
Herzlichen Dank für Deine Zeit und alles Gute für die kommenden Wahlen!


Hinweis:
Jede/r sollte das beantworten, was passt; alle Fragen waren optional. Meinen Anfragen für das „Interview“ habe ich alle via Twitter gemacht. Alle 7 Personen haben sehr schnell reagiert. Das Header-Foto in diesem Beitrag wurde von der befragten Person zur Verfügung gestellt/ausgewählt. Eine Übersicht zu den kommenden Nationalrats- und Ständeratswahlen 2019.

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Kategorie(n): News / Aktuell
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Publiziert am 14. Oktober 2019



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