„No-Billag“: Gastro Graubünden erwägt Austritt aus Bündner Gewerbeverband

Gemäss „Blick“ laufen bei Gastro Graubünden Gespräche über einen Austritt aus dem Bündner Gewerbeverband, der gleich wie die Bündner SVP die JA-Parole zur kommenden „No-Billag“-Abstimmung bekanntgab.

So stehen der Bündner Gewerbeverband und die SVP Graubünden einer breiten Front von Bündner Organisationen gegenüber, die die „No-Billag“-Initiative geschlossen ablehnen und die NEIN-Parole fassten.

Es sei „Feuer im Dach in Graubünden“:

„Fast täglich wird die Dachorganisation der gewerblichen Wirtschaft laut «Südostschweiz» in Leserbriefen für ihren Entscheid kritisiert. Und auch in den eigenen Reihen wird die Opposition immer lauter.“ (Quelle)

Beim Handels- und Gewerbeverein Ilanz und Umgebung sei man irritiert über die JA-Parole des Gewerbeverbands, meinte Franca Strasser, Co-Präsidentin des HGV-Ilanz, zur «Südostschweiz». Der Bündner Gewerbeverband spreche nicht für alle Bündner KMU (kleine bis mittelgrosse Unternehmen), deshalb habe man in Opposition dazu einstimmig die NEIN-Parole beschlossen, um ein Zeichen zu setzen. Die weittragenden Konsequenzen der Initiative treffen nicht nur das „Bündner SRF“, das RTR, sondern auch Zulieferer oder die Somedia.

Bei einer Annahme der „No-Billag“-Initiative würden nicht mehr nur keine News mehr aus den entlegenen Tälern in die Bündner Hauptstadt gelangen, sondern insbesondere die rätoromanischen Berichterstattung würde darunter leiden, die Attraktivität der Randregion verschlechtert und eine Abwanderung gefördert.

„Ins gleiche Rohr blasen Handels- und Gewerbevereine von Disentis/Mustér, Lumnezia und Vals sowie jener der Gemeinden Breil, Dardin, Danis und Tavanasa. «Wir sind klar gegen die No-Billag-Initiative!», heisst es unisono.“ (Quelle)

Auch der Vorstand des HGV Imboden, ebenfalls Mitglied des Bündner Gewerbeverbandes, fasste einstimmig die NEIN-Parole.

Differenzierter sieht es hingegen der Handels- und Gewerbeverein Alpenarena: dieser fasste gar keine Parole. Präsident Urs Hasler sei der Meinung, die Leute sollten selber entscheiden.

 
Zum Beitrag von BLICK:
Jetzt erwägen Mitglieder sogar den Austritt

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Kategorie(n): News / Aktuell
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Publiziert am 16. Februar 2018



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