Nach den Wahlen: Regierung nimmt Departementsverteilung vor

Die Bündner Regierung hat am Dienstag an einer Sitzung im Grauen Haus infolge der Regierungsratswahlen vom 10. Juni 2018 die Verteilung der Departemente vorgenommen. Zudem wurden die Departements-Stellvertretungen geregelt.

 


 
Aussen vor bleibt die SVP Graubünden und auch der parteilose Linard Bardill hat es nicht in die Regierung geschafft. Auch fehlt in der Auswahl die Stimme der Frauen. Für die kommende Amtsperiode vom 01. Januar 2019 bis 31. Dezember 2022 sieht die Departementsverteilung sowie deren Stellvertretung in Graubünden wie folgt aus:

  • Departement für Volkswirtschaft und Soziales
    Vorsteher: Regierungsrat Marcus Caduff
    Stellvertreter: Regierungsrat Jon Domenic Parolini
  • Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit
    Vorsteher: Regierungsrat Peter Peyer
    Stellvertreter: Regierungsrat Mario Cavigelli
  • Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement
    Vorsteher: Regierungsrat Jon Domenic Parolini
    Stellvertreter: Regierungsrat Marcus Caduff
  • Departement für Finanzen und Gemeinden
    Vorsteher: Regierungsrat Christian Rathgeb
    Stellvertreter: Regierungsrat Peter Peyer
  • Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement
    Vorsteher: Regierungsrat Mario Cavigelli
    Stellvertreter: Regierungsrat Christian Rathgeb

Die SP Graubünden nennt die Departementsverteilung eine grosse Rochade: sie ist erfreut, dass Regierungsrat Peter Peyer dem Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit (DJSG) vorsteht:

„Die SP Graubünden freut sich über die grosse Rochade, die ein Potential für neue Dynamik in Graubünden in sich birgt. Zum ersten Mal wird ein SP-Regierungsrat für ein anderes Ressort als die Erziehung zuständig sein. Die SP Graubünden und ihr Regierungsrat Peter Peyer erhalten so die Möglichkeit, fortschrittliche Politik in neuen und für Graubünden wichtigen Politikfeldern durchzusetzen.“ (SP Graubünden)

 


 
Sinn macht wohl auch, dass rund um die Aufklärung des Bauskandals Mario Cavigelli eine weitere Amtsperiode Vorsteher des Bau-, Verkehrs- und Forstdepartements bleibt, wie CVP-Mediensprecher Reto Crameri auf Anfrage der Südostschweiz mitteilt. Marcus Caduff sei im DVS hinsichtlich der Themen eine ideale Ergänzung.

 
Foto in Header: „Die Bündner Regierung in neuer Zusammensetzung (von links): Marcus Caduff, Jon Domenic Parolini, Mario Cavigelli, Christian Rathgeb und Peter Peyer.“, Standeskanzlei Graubünden

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