Hirsche auf der A13: zwei Unfälle an der Kantonsgrenze GR/TI

Nahe der Tessiner Grenze befanden sich bei San Vittore mehrere Hirsche im Bereich der Autobahn A13. Auf der Autobahn kollidierte ein Personenwagen mit einem der Wildtiere, ein zweiter Hirsch wurde auf der Italienischen Strasse H13 von einem zweiten Auto erfasst.

 


 
Die Kantonspolizei Graubünden erhielt heute Mittwochmorgen kurz vor 05:00 Uhr via Einsatzleitzentrale eine Meldung, wonach sich auf dem A13-Abschnitt zwischen der Raststätte Campagnola und der Verzweigung Bellinzona Nord ein Rudel von einigen Hirschen auf der Autobahn befinde.

Wenig später erhielt die Bündner Kantonspolizei eine zweite Meldung, nach der ein Personenwagen auf der Autobahn mit einem Hirsch kollidiert sei.

Unverzüglich sperrten zwei Patrouillen der Bündner Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit der Tessiner Kantonspolizei die Autobahn. Mit Unterstützung eines Wildhüters gelang es den Polizeikräften, die Wildttiere durch verschiedene Zugänge der Wildschutzzäune von der Autobahn zu vertreiben. Die A13 war während dem Einsatz für rund zwei Stunden komplett gesperrt.

Später erfasste ein Automobilist auf der Tessiner Seite der Kantonsgrenze mit einem zweiten Personenwagen ein weiterer Hirsch, der gemäss Polizei vermutlich zum selben Rudel gehörte.

Darüber, ob und wie stark Unfallbeteiligte verletzt wurden, macht die Bündner Kantonspolizei keine Angaben.

 

 
Foto: „Schaden am auf der H13 involvierten Auto“, Kantonspolizei Graubünden

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