Grossraum Sils im Engadin: Luftraumsperre – Drohnenverbot während Sechsertreffen

Das Sechsertreffen ist ein Zusammenkommen von Staatsoberhäuptern der deutschsprachigen Länder und fand letztes Jahr in Luxemburg statt. Dieses Jahr findet das Sechsertreffen am 5. und 6. September in Sils im Engadin statt.

 


 
Das informelle Sechsertreffen dient den Teilnehmenden zur Kontaktpflege und dem gegenseitigen Austausch. Im vergangenen Jahr lag der Schwerpunkt beim Themenkomplex „Immigration und Integration“, dieses Jahr 2018 geht es um das Thema „Kulturelle Teilhabe“. Die Staatsoberhäupter und deren Gattinnen kommen auf Einladung von Bundespräsident Alain Berset und seiner Gattin Muriel Zeender Berset.

In Sils Maria werden der Grossherzog von Luxemburg, der König der Belgier, der Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein, der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sowie der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen anwesend sein und sich gegenseitig über die innen- und aussenpolitischen Aktualitäten ihrer Länder austauschen. Das Sechsertreffen wird seit 2004 jährlich durchgeführt, wobei alle Länder auch turnusmässig die Gastgeberrolle übernehmen, in der Schweiz zuletzt im Jahr 2012.

Eidgenössisches Departement des Innern:
Sechsertreffen der Staatsoberhäupter der deutschsprachigen Länder findet dieses Jahr am 5. und 6. September in der Schweiz statt

Luftraumsperre über den Grossraum Sils im Engadin

Während des Sechsertreffens erlässt die Bündner Regierung im Grossraum Sils i.E. sowie im Bereich um den Flugplatz Samedan eine Luftraumsperre, die von Mittwoch, 5. September 2018, 06:00 Uhr bis Donnerstag, 6. September 2018, um 18:00 Uhr gilt.

Vom Verbot sind alle Fluggeräte bis zu einem Gesamtgewicht von 30 Kilogramm betroffen, so beispielsweise Drohnen, Multikopter, Modellhelikopter und Modellflugzeuge.

 


 
Als Grund für die temporäre Luftraumsperre während dem Sechsertreffen der Staatsoberhäupter der deutschsprachigen Länder nennt die Regierung ein vermehrtes Flugaufkommen im Zusammenhang mit der Veranstaltung. Medienvertreter und Privatpersonen könnten vermehrt Drohnen zur Bildaufzeichnung einsetzen.

Aufgrund dem zu erwartenden grossen medialen Interesse befürchtet die Bündner Regierung zudem, dass ein Einsatz solcher Flugobjekte während dem Anlass Veranstaltungsteilnehmer sowie den örtlichen Luftverkehr erheblich gefährden könnte.

 

 
Grafik in Header:
„Geltende Sperrzonen für Drohnen: Flugplatz-Schutzzonen (pink), Jagdbann-Gebiete (orange) und temporäre Luftraumsperrung (gelb)“ (©Bundesamt für Landestopografie) via Regierung Kanton Graubünden

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