Graubünden: Das absolute Feuerverbot auf der Alpensüdseite ist aufgehoben

Wie graubuendner.ch berichtete, herrschte längere Zeit in Regionen Südbündens absolutes Feuerverbot. Dieses wurde nun vom Amt für Wald und Naturgefahren aufgehoben. Grund sind die Niederschläge, die in den „nächsten Stunden und Tagen“ die Gefahr für Flur- und Waldbrände in Graubünden sukzessive vermindern.

Die regionenspezifische Waldbrandgefahr werde jeweils nachmittags entsprechend der gefallenen Niederschlagsmengen angepasst. In Absprache mit dem Kanton Tessin wurde im Misox, im Calancatal, im Bergell und dem Puschlav das absolute Feuerverbot bereits aufgehoben werden. Es herrsche auf der Alpennordseite noch zeitweise starker Föhn: dann ist das „Feuern im Freien“ zu unterlassen.

Trotzdem ist die Flur- und Waldbrandgefahr vielerorts noch erheblich; es gilt nach wie vor, im Freien mit der notwendigen Vorsicht Feuer zu entfachen.

…Besonders bei auffrischendem Wind sowie bei der Anwesenheit von dürrem Laub, trockener Gräser und Stauden sind brennende Feuer ständig zu überwachen und die Brandstellen dürfen nur nach vollständiger Löschung verlassen werden. Raucherwaren und Feuerzeuge dürfen nie sorglos weggeworfen werden… Das Verbrennen von nicht ausreichend trockenen Grünabfällen ist gemäss Luftreinhalteverordnung grundsätzlich verboten. Im Falle von Räumungsfeuer hat die Praxis gezeigt, dass das Grünmaterial nie ausreichend trocken ist… (Quelle)

Grafik in Header: Aktuelle Waldbrandgefahr Karte

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