Felssturz bei Vinadi/Martina: keine Verletzten, H27 gesperrt

Zwischen Martina und Vinadi ereignete sich vergangenen Ostermontag ein Felssturz, der die Engadinerstrasse versperrte. Rund 150 Kubikmeter Felsmasse stürzten dabei in die Tiefe, so dass die Engadinerstrasse, nahe der österreichischen Grenze, für den gesamten Verkehr gesperrt werden musste.

Für die nächsten zwei Wochen muss die Engadinerstrasse im betroffenen Bereich für Bauarbeiten und aus Sicherheitsgründen gesperrt bleiben.

Nach ersten Erkenntnissen löste sich kurz vor Mittag auf rund 60 Meter Höhe Felsgestein aus einer beinahe vertikalen Felswand und stürzte in freiem Fall auf die Engadinerstrasse. Die Strasse wurde beschädigt, aber nicht vollständig zerstört. Eine talseitige Stützmauer, die erst vor Kurzem im betroffenen Gebiet neu erstelllt wurde, blieb fast unbeschädigt.

Beim Felssturz wurden keine Personen verletzt.

 


 
Geologen begutachteten und beurteilten die Abbruchstelle am Dienstag und Mittwoch vor Ort im Detail und konnten weitere mögliche, noch nachfolgende Felsstürze feststellen. So ist noch eine etwa 40 Kubikmeter grossen Felsmasse akut absturzgefährdet. Zwei weitere Bereiche im Felsgestein sind ebenfalls absturzgefährdet: Felsmassen von ca. 300 Kubikmeter in unmittelbarerer Nähe. In zwei Phasen werden nun Sicherheitssprengungen ausgeführt, die Säuberungs- und Räumungsarbeiten sowie die Instandsetzung des Strassenabschnitts werden einige Zeit in Anspruch nehmen.

Aktuelle Informationen zum Strassenzustand und zu Verkehrsbehinderungen findet man auf www.strassen.gr.ch. Die Behörden gehen zur Zeit davon aus, dass die eingeleiteten Bauarbeiten im Verlauf der Woche vom 23. April abgeschlossen werden können.

Felssturz bei Vinadi/Martina (Foto: Standeskanzlei Graubünden)

Felssturz bei Vinadi/Martina (Foto: Standeskanzlei Graubünden)

Felssturz bei Vinadi/Martina (Foto: Standeskanzlei Graubünden)

Felssturz bei Vinadi/Martina (Foto: Standeskanzlei Graubünden)

Fotos: Tiefbauamt, Standeskanzlei Graubünden

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Kategorie(n): News / Aktuell
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Publiziert am 6. April 2018



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