FDP Graubünden fasst Parolen und befasst sich mit Wahlen

Am 07. Mai fand in Andeer die Generalversammlung/Delegiertenversammlung der Bündner FDP statt. Im Hotel Fravi trafen sich die Politiker/innen und behandelten die anstehenden Traktanden.

Unter anderem wurde die Geschäftsleitung gewählt. Einzig Gian Donatsch aus Malans, der Vertreter der Jungsfreisinnigen, wurde neu in die Geschäftsleitung gewählt. Die anderen FDP-Mitglieder wurden bestätigt:

„Präsident Bruno Claus, Chur (bisher), Regierungsrat Christian Rathgeb (bisher), Ständerat Martin Schmid (bisher), Fraktionspräsidentin Vera Stiffler, Chur, (bisher), Urs Marti, Chur (bisher), Tarzisius Caviezel, Davos, (bisher) Anna-Margreth Holzinger, Schiers (bisher), Pressechef Silvio Zuccolini, Scharans (bisher), Angela Casanova, Domat/Ems (bisher). Maurizio Michael, Castasegna (bisher)“ (FDP Graubünden)

Zur Eröffnung der ordentlichen Generalversammlung sprach Regierungsrat Rathgeb, der sich zu den anstehenden „hinlänglich bekannten Problemen rund um den Bauskandal“ nicht äussern wolle, da noch laufende Untersuchungen offen seien.

 


 
Für ihre Tätigkeit wurden Rudolf Kunz (ehemalige Fraktionschef), Chur, und Dario Wellinger, Grüsch, mit einem Präsent verabschiedet und die vorgelegten Jahresberichte von Parteipräsident Bruno Claus und Fraktionschefin Vera Stiffler wurden durch die Partei zur Kenntnis genommen und genehmigt.

Weiter wurden Mitglieder des Parteivorstands und Delegierte für die FDP Schweiz zum Teil neu gewählt oder bestätigt. Georg Weisstanner und Linus Steiger, zwei langjährige Revisoren, wurden ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt.

Ebenso wurde ohne Diskussion und einstimmig von den 80 Delegierten/Mitgliedern der von Urs Marti präsentierten und kommentierten Rechungsablage samt Budgets zugestimmt, Finanzchefin Angela Casanova war abwesend.

Nach der Generalversammlung waren Abstimmungsvorlagen, über die am 10. Juni abgestimmt wird, Thema. Die Volksinitiative „Für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank“ (Vollgeld-Initiative) erläuterte Ständerat Martin Schmid. Wie auch die FDP Schweiz hat die Bündner FDP diskussionslos gemäss Antrag von Martin Schmid die NEIN-Parole beschlossen.

Das Abstimmungs-Thema „Bundesgesetz über Geldspiele“ (Geldspielgesetz) behandelten FDP-Grossratskandidat Peter Flütsch, Kreis Rheinwald (Contra) sowie FDP-Grossratskandidat Silvio Kunfermann, Kreis Schams (Pro). Wie die FDP schreibt, waren die Delegierten von den Argumenten des Gegners der Vorlage weit mehr überzeugt.

So beschloss die Bündner FDP zuletzt mit 46 zu 9 Stimmen (1 Enthaltung) die NEIN-Parole zum Geldspielgesetz.

 
Foto: vlnr: Parteipräsdient Bruno W. Claus, Fraktionspräsidentin Vera Stiffler, Ständerat Martin Schmid, Grossratskandidat Kreis Rheinwald Peter Flütsch, Grossratskandidat Kreis Schams, Silvio Kunfermann, Regierungsrat Christian Rathgeb (FDP Graubünden)

No votes yet.
Please wait...




Kommentar schreiben




Kommentar





Kommentare

Es sind noch keine Kommentare eingetragen.







nächste Seite:
Im vergangenen Januar platzierten die Bündner Sozialdemokraten eine Fraktionsanfrage an die Bündner Regierung und stellten verschiedene…