Die Wirtschaft in Graubünden ist am Anschlag

Wird gerne übersehen, da banal, scheinbar, trotzdem, elementar wichtig: Gemeinde-Informationen. Die Ginfo 1/2020, so unwichtig es tönen mag, für Bündner/innen doch informativ.

Demnach erzielten 95 von 104 Gemeinden eine positive Jahresrechnung. Die gesamten Investitionen betragen 366 Millionen Franken, die Einnahmen belaufen sich auf ca. 110 Millionen Franken. Der Kanton Graubünden rechnet vor, dass umgerechnet pro Einwohner 1’308 CHF investiert wurden.

Nettoinvestitionen nach Funktionen
Von den 257 Mio. Franken Nettoinvestitionen betreffen rund 86 Prozent „die vier Bereiche Verkehr (26 Prozent; Beispiel: Gemeindestrassen), Umweltschutz und Raumordnung (22 Prozent; Beispiel: Wasserversorgung und Abwasserbe-seitigung), Bildung (21 Prozent; Beispiel: Schulliegenschaften) sowie Volkswirt-schaft (17 Prozent; Beispiel: Tourismusinfrastruktur)“. (Stadt Chur) (PDF)

Tourismuswirtschaft wird arbeitslos

Nicht nur in Graubünden. Weltweit. Das Virus aus Wuhan (China) lähmt die globale Wirtschaft, die Lust auf Reisen, Ferien oder Events verstimmt. Im Norden von Italien werden bereits ganze Regionen abgeriegelt. Und Graubünden ist stark „abhängig“ von internationalen Gästen und ebensolchen Veranstaltungen. Auch aus Asien.

Mit Spannung werden die nächsten Wirtschaftzsahlen der Tourismusregionen erwartet. Es muss davon ausgegeangen werden, dass die Corona-Hysterie tiefrote Zahlen in Graubündens Tourismus-Wirtschaft verursacht.

„Keine Gemeinde hatte im Bereich Soziale Sicherheit Investitionsausgaben oder -einnahmen.“ Ginfo Ausgabe 1/2020 (PDF)

Im verlinkten PDF finden Sie auch die Finanzstatistik der Bündner Gemeinden, Finanzkennzahlen 2018

 
Foto: Symbolbild via derneuemann auf pixabay

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Kategorie(n): News / Aktuell
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Publiziert am 7. März 2020



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