Corona-Virus: Hamilton Bonaduz nicht nur positiv tangiert

Das Unternehmen Hamilton, das in Bonaduz und in Domat/Ems Niederlassungen hat und unter anderem medizinische Beatmungsgeräte produziert, wird von der aktuellen Corona-Epidemie nicht nur positiv betroffen, sondern es stellt das international tätige Unternehmen auch vor Herausforderungen.

 

 
Wie das Regionaljournal Graubünden SRF berichtet, kann sich Hamilton Bonaduz einerseits über mehr Geräteverkäufe freuen; im Vergleich zu Beginn des letzten Jahres stiegen die Absätze von Beatmungsgeräten diesen Jahresanfang um 20%. Auch andere Medizinalgeräte werden häufiger verkauft, wie etwa Geräte, die Antikörper im Blut nachweisen.

Andererseits ist das weltweit tätige Unternehmen gefordert: Hamilton ist auch in Südkorea oder China tätig und muss die Angestellten bestmöglich vor Ansteckungen schützen. Ein Mangel bestehe zudem in der Beschaffung von wichtigen Geräteteilen, die in China produziert werden. Da habe Hamilton quasi Hamsterkäufe machen müssen.

Der Hamilton-CEO Andreas Wieland gehe davon aus, dass sich die Lage betreffend dem Corona-Virus bis April/Mai beruhige, bis dahin sei die Produktion sichergestellt.

 
Foto: Website, Unternehmen Hamilton (Bonaduz)

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