Chur: 14-jähriger Schüler bei Abstieg von Maiensässfahrt tödlich verunfallt

An der diesjährigen Churer Maiensässfahrt ereignete sich ein Unfall, bei dem sich ein 14-Jähriger tödliche Verletzungen zuzog. Die Kantonspolizei Graubünden ermittelt gemeinsam mit der Bündner Staatsanwaltschaft, wie es zum Unglück gekommen ist.

 

 
Wie die Bündner Kantonspolizei mitteilte, war der 14-jährige Schüler anlässlich der seit 165 Jahren stattfindenden Maiensässfahrt mit seiner Schulklasse vom Churer Hausberg Pizokel über Juchs unterwegs nach Chur.

In der Oberen Val Parghera stürzte der Schüler in einer Kurve aus noch ungeklärten Gründen von der Alpstrasse rund 200 Meter über felsiges, steiles Gelände ab.

Ein Arzt der Rega konnte vor Ort nur noch den Tod des Schülers feststellen. Klassenkameradinnen und Klassenkameraden des 14-Jährigen, Angehörige und auch Lehrpersonen werden psychologisch betreut.

Am Freitag informierte der Churer Stadtrat (die Stadträte Patrik Degiacomi und Tom Leibundgut sowie der Stadtpräsident Urs Marti) die Öffentlichkeit an einer Medienkonferenz.

So sei am Tag des Unglücks um 18:15 die Frage im Raum gestanden, ob der Umzug stattfinden solle, oder nicht: bereits um 16:00 Uhr erfolge jeweils der Durchführungsentscheid, wie Patrik Degiacomi (Departementsvorsteher Bildung Gesellschaft Kultur) mitteilte.

Damit sich nicht tausende Eltern Sorgen machen würden, und weil die Eltern des Jungen noch nicht informiert waren, habe man am Ablauf des Umzugs festgehalten.

Stadtrat Leibundgut erklärte, der Wanderweg sei sehr breit sowie gut ausgebaut und erst vor zwei Wochen instand gestellt worden.

 
Foto: Alpstrasse Juchs, Kantonspolizei Graubünden

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