Chalandamarz im Engadin – mit lautem Glockengeläut den Winter austreiben

Jeweils am oder um den 1. März, dem römischen Jahresanfang, findet in Teilen des rätoromanischen und italienischsprachigen Graubünden der Frühlingsbrauch Chalandamarz statt, an dem früher auch die im Februar gewählten Gemeindepräsidenten, Schreiber und Säckelmeister (Schatzmeister) in ihre Ämter eingesetzt wurden.

…Chalandamarz wird im Engadin und im Münstertal, im Oberhalbstein und im Albulatal sowie im Puschlav, Bergell und Misox begangen. Die Sut- und Surselva kennen den Brauch nicht bzw. wie im Fall des Hinterrheintals nicht mehr; in Trin werden die Muntinadas gefeiert, bei denen das Motiv des Glockentragens Ähnlichkeiten mit dem Chalandamarzfest aufweist…. (Quelle)

Die prominenteste Darstellung des Brauchs machte der Künstler Alois Carigiet, der Maler, Zeichner, Lithograf und Kinderbuchautor aus Trun, im Bilderbuch Schellen-Ursli. Am Chalandamarz wird der Winter mit lautem Glockengeläut der Engadiner Kinder ausgetrieben.

Auch auf SocialMedia wie Twitter und Facebook findet man Live-Beiträge zum und direkt vom Chalandamarz, deshalb heute hier ein Ticker:
(letzte Aktualisierung 02.03.2017, 08:10 Uhr)





Headerbild: Von FreigutEigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, Link

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