Bundesrat: Veranstaltungen über 1000 Personen sind verboten

Aufgrund des Coronavirus ergreifen Behörden verschiedene Massnahmen. So gab heute Bundesratssprecher André Simonazzi bekannt, dass landesweit Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen verboten sind, bis mindestens am 15. März. Auch in Graubünden wurden bereits grössere Veranstaltungen abgesagt.

 

 
Der Bundesrat hat heute die Situation in der Schweiz gemäss Epidemiengesetz als «besondere Lage» eingestuft. So kann der Bund bei Bedarf Massnahmen ergreifen, die sonst in der Zuständigkeit der Kantone liegen. Für den Vollzug und die Kontrolle des Verbots von Grossveranstaltungen sind die Kantone zuständig.

„Bei öffentlichen oder privaten Veranstaltungen, bei denen weniger als 1000 Personen teilnehmen, müssen die Veranstalter zusammen mit der zuständigen kantonalen Behörde eine Risikoabwägung vornehmen, ob sie die Veranstaltung durchführen können oder nicht.“ (Der Bundesrat)

Betroffen: Veranstaltungen in Graubünden

Bereits wurden mehrere Veranstaltungen in Graubünden abgesagt, so etwa der Engadiner Skimarathon, die Chalandamarz-Feste im Engadin oder das Musikfestival SunIce in St. Moritz.

 

 


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Corona-Virus (COVID-19) in Graubünden

 
Foto: Symbolbild, via MonikaP

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