Bündner Wochenzeitung 11/2018 – Schlagzeilen & Links zu Graubünden

Albula/Alvra – Regierung genehmigt und unterstützt Walderschliessungsprojekt
(15.03.2018) Die Bündner Regierung erteilt dem Projekt „Walderschliessung Sulom – Lueras“ eine Genehmigung und unterstützt das Vorhaben der Gemeinde Albula/Alvra mit maximal 946 075 Franken.

  • Das Dorf Alvaschein, die kantonale Hauptstrasse zwischen Thusis und Tiefencastel, die kantonale Verbindungsstrasse ins Dorf sowie auch die Linie der Rhätischen Bahn (RhB) werden durch die Schutzwälder nördlich von Alvaschein vor niedergehenden Lawinen, Steinschlägen oder Murgängen geschützt. Deshalb ist auch entsprechende Pflege und Bewirtschaftung der Wälder notwendig.

    Für eine nachhaltige Sicherstellung der Schutzfunktionen sowie auch der Holznutzungs- und Naturschutzfunktion kann das Gemeinde-Projekt umgesetzt werden: in Alvaschein wird ab Dorfmitte bis zur ersten Wendeplatte die bestehende Strasse ausgebaut. Der alte Asphaltbelag wird entfernt und entsorgt, auf den verstärkten Oberbau wird ein neuer Belag erstellt, bei Bedarf werden Entwässerungsanlagen und Kunstbauten erstellt oder erneuert. Der heutige Strassenabschnitt wird auf 3.3 Meter verbreitert und es ist geplant, an vier Stellen Holzlager- beziehungsweise Seilkraninstallationsplätze zu erstellen. Standeskanzlei Graubünden

 


 

  • Arosa: Arbeitsunfall in einer Bergrestaurantküche
    Explodierende Spraydose verletzt Köchin
    (18.03.2018) In Arosa ereignete sich am Sonntagmittag kurz vor 13:00 Uhr ein Arbeitsunfall in einer Bergrestaurantküche. Eine 19-jährige Köchin beschäftigte sich mit dem Zubereiten von Mahlzeiten, als eine mit Trennfett befüllte Spraydose nahe einer Wärmequelle explodierte und entzündetes Fett die Köchin an Oberkörper und im Gesicht traf.

    Ein Arzt, der sich zufällig im Bergrestaurant aufhielt, versorgte die verletzte Frau notfallmedizinisch vor Ort. Eine Pistenrettung brachte die Verletzte anschliessend ins Dorf, wo sie mit einer Ambulanz der Alpinmedic Arosa nach Chur ins Kantonsspital Graubünden transportiert wurde. Die genauen Umstände des Arbeitsunfalls werden von der Bündner Kantonspolizei untersucht: Kantonspolizei Graubünden

Ausführlich:

Arosa: Kollision zwischen Pferdekutsche und Lieferwagen
(18.03.2018)


 

Unternehmen & Wirtschaft
  • „Südostschweiz“ und „Bündner Tagblatt“ bleiben getrennt und unabhängig
    Doch keine gemeinsame Redaktion der Somedia Titel
    (17.03.2018) Vor etwa 6 Wochen gab das Bündner Medienunternehmen Somedia bekannt, dass die Redaktionen der beiden eigenständigen Bündner Tageszeitungen „Südostschweiz“ und „Bündner Tagblatt“ zusammengelegt würden. Nun wurde das Konzept vom Verwaltungsrat von Somedia modifiziert; ab Mitte April werden die beiden Redaktionen enger zusammenarbeiten, aber „getrennt und unabhängig“ bleiben. Im Regionalteil müsse die Unterscheidung der beiden Titeln bestehen bleiben: suedostschweiz.ch

 

Politik & Regierung
  • Kanton Graubünden: Jahresrechnung 2017 ausserordentlich positiv
    (14.03.2018) Laut dem Bündner Departement für Finanzen und Gemeinden fällt die Jahresrechnung 2017 ausserordentlich gut aus, es wurde ein hoher operativer Ertragsüberschuss von 78 Millionen Franken erzielt. Vor allem bei den Kantonssteuern, beim Kantonsanteil an der Verrechnungssteuer und auch am Nationalbankgewinn hat der Kanton hohe Erträge erzielt. Auch Aktienverkäufe sowie die Auflösung nicht benötigter Rückstellungen hat zum positiven Ergebnis beigetragen.

    Ebenfalls rekordhoch ausgefallen sind die Nettoinvestitionen von 221 Millionen Franken. Teilweise haben Mehr- oder Sondererträge einmaligen Charakter und werden in den folgenden Jahren wegfallen. Insgesamt erreicht der Kanton Graubünden somit ein Selbstfinanzierungsgrad von 110,6 % (Vorjahr: 88,4 %).

    Relativ hohe Sondererträge erzielte der Kanton mit Gewinnen auf Finanzanlagen: 44,5 Millionen CHF verdiente der Kanton mit Partizipationsscheinen der Graubündner Kantonalbank (GKB) und mit Aktien der Repower AG / Ems-Chemie Holding AG sowie mit Vermögensverwaltungsmandaten: Departement für Finanzen und Gemeinden

     


  • Regierung nimmt Stellung zum Entwurf zur neuen SRG-Konzession
    Neue Konzession für die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG)
    (16.03.2018) Die vorgeschlagene, in der Vernehmlassung liegende SRG-Konzession wird insgesamt von der Bündner Regierung begrüsst, insbesonders dass die SRG gemäss dem neuen Entwurf verpflichtet wird, mehr Gewicht dem Austausch unter den Schweizer Sprachregionen einzuräumen. Mit der neuen Konzession sollen die Anforderungen an den Service public für die SRG erhöht und präzisiert werden. Ein „besonderes Augenmerk“ werde die Bündner Regierung aber auf das Vorhaben richten, eines von zwei italienischsprachigen Fernsehprogrammen zu streichen: Standeskanzlei Graubünden
  • SP Graubünden wehrt sich gegen Leistungsabbau auf Vorrat
    SP will mehr Pioniergeist bei der Digitalisierung und beim Klimaschutz
    (14.03.2018) Die Bündner SP nimmt die erfreuliche Jahresrechnung 2017 des Kantons Graubünden zur Kenntnis und weist darauf hin, dass nun ein Leistungsabbau auf Vorrat völlig verfehlt sei, es seien Investitionen in Bildung, Klimaschutz und Digitalisierung nötig. Rechte Parteien würden im Kanton Graubünden panisch nach Abbauprogrammen rufen; statt einem budgetierten Verlust von 22 Mio. Franken wurde ein Gewinn von 78 Mio. Franken erreicht. Die SP Graubünden wartet immer noch auf die viel angekündigten „finanziell schwierigen Jahre“. Es dürfe nicht sein, dass die Politik Leistungen für die Bevölkerung auf Vorrat kürzt, deshalb fordert die SP von sämtlichen Abbauprogrammen abzusehen. In diesem Zusammenhang bezeichnet die SP auch die Absicht der Regierung als stossend, gleichzeitig die Steuern für Vermögende senken zu wollen (Teilrevision des Steuergesetzes): SP Graubünden

Ausführlich:

Kanton Graubünden unterstützt Kindercity Stenna Flims
(16.03.2018)


 

 


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