Ausserordentliche Lage: Auch die Stadt Chur hilft und ist kulant

Der Stadtrat schliesst Lücken: um im Zusammenhang der Corona-Krise die finanziellen Auswirkungen auf Betriebe, Veranstalter, Vereine und Privatpersonen zu lindern, hat der Churer Stadtrat seinerseits ebenfalls ein Massnahmepaket beschlossen.

 

 
Dabei gehe es in erster Linie darum, kurzfristige finanzielle Engpässe zu überbrücken und die Liquidität der Betroffenen zu unterstützen und um ein ergänzendes finanzielles Auffangnetz zu Bund und Kantonen zu schaffen.

„Weitere Massnahmen mit der Schaffung eines Fonds für Ergänzungen werden dem Gemeinderat an seiner Sitzung vom 16. April 2020 unterbreitet.“ (Stadt Chur)

 
Finanzielle Mittel, die in den Bereichen Kultur, Sport und Veranstaltungen durch die Stadt Chur bereits gesprochen wurden, werden ausbezahlt beziehungsweise nicht zurückgefordert.

Zudem erlässt der Stadtrat den Veranstaltenden die Bewilligungsgebühren, die Mieten im ersten Halbjahr, für Infrastrukturen wie die Eishalle oder öffentlichen Grund und stellt „bereits erbrachte Leistungen“ den Veranstaltern nicht in Rechnung.

Ein akutes Problem sind für Einzelpersonen, Kleinstbetriebe und Vereine laut der Stadt Chur aber auch der „Kauf von Lebensmitteln oder für die Bezahlung von Mieten und anderen kurzfristigen Verbindlichkeiten“; diesbezüglich erlässt die Stadt Chur für Rechnungen der Stadtverwaltung und deren Tochtergesellschaften einen Mahnstopp bis zum 30. Juni 2020.

Personen mit genügenden Finanzen sollten sich solidarisch und verantwortungsvoll der Stadt und der Krise gegenüber zeigen und davon keinen Gebrauch machen.

Die Stadt Chur hat ehemalige Mitarbeitende der Sozialen Dienste rekrutiert, um die steigende Anzahl an Gesuchen bewältigen und die rasche finanzielle Hilfe gewährleisten zu können.

 
Hotline der Stadt Chur
081 254 41 11

 
Foto: Symbolbild, Stadt Chur

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Kategorie(n): News / Aktuell
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Publiziert am 30. März 2020



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