Arbeitgeberverband und Handelskammer Graubünden sagt einstimmig NEIN zu Energiegesetz 2050

Der Vorstand von Handelskammer und Arbeitgeberverband Graubünden empfiehlt geschlossen, das Energiegesetz 2050 abzulehnen. Wie auch bereits die SVP Graubünden ein NEIN beschlossen hatte, reiht sich somit auch der Bündner Arbeitgeberverband in die Reihe der Gegner ein.

Bereits im März hatten die SP Graubünden, die JUSO Graubünden und der Bündner Gewerbeverband, im April auch der Bündner Baumeisterverband zur Energiestrategie 2050 der Abstimmungen vom 21. Mai 2017 die JA-Parole beschlossen.

Nun erhält die SVP und das „NEIN-Lager“ Unterstützung durch den Bündner Arbeitgeberverband/Handelskammer.

Das neue Energiegesetz belaste die Haushalte und die KMU mit hohen Kosten sowie Regulierungen, es sei ein „schädliches Regulierungs- und Subventionierungswerk“. Es würden nur wenige Branchen profitieren, wobei alle anderen finanziell belastet und in ihrer Wettbewerbsfähigkeit eingeschränkt, was insbesondere für den Tourismus und die Bündner Wirtschaft gelte.

Die Handelskammer stemme sich nicht gegen einen Umbau der Energieversorgung, sie verlangt aber Versorgungssicherheit. Diese sei weder quantitativ noch qualitativ gegeben, gehe es nach den vorgesehenen Massnahmen bzw. der „Flatterenergie aus Solar- und Windkraft“.

Ganzen Bericht lesen:
Handelskammer lehnt Energiegesetz ab (PDF)

Foto in Header:
Symbolbild, Erstes Niederdruckwasserkraftwerk am Rhein, Reichenau – Domat/Ems (Oktober 2015)

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