Selbsthilfegruppe: Corona? Graubünda hilft Graubünda!

Es wird Zeit hier einmal einen Beitrag zu erstellen, der die „Sache“ mit der Selbsthilfe-Aktion „Corona? Graubünda hilft Graubünda!“ beschreiben soll; auch wenn ich mich Zuhause in „Selbstisolation“ befinde, was übrigens nicht weit vom Normalzustand ist, hat sich viel getan in den letzten Tagen.

 

 

Zusammenfassung

Auf Facebook hat die Seite von „Graubünden Online“ etwas mehr als 1’000 Leute, auf Twitter sind es bereits über 7’000 Followers. Zusätzlich habe ich auf dieser Website täglich viele Gäste, das Magazin erscheint in den Google News (auch in der App): „ich“ habe eine grosse Sichtbarkeit in Graubünden, vielleicht die Grösste (neben dem „offiziellen „Blatt“).

Über Social Media konnte ich über die letzten hmm 10 Jahre auch viele persönliche Kontakte aufbauen, mit Personen aus allen möglichen sozialen oder wirtschaftlichen Schichten oder Branchen Graubündens.

Am Anfang der „Corona-Krise“ dachte ich, „was kann ich beitragen?“ nach wenigen Tagen „passierte es“ spontan. Ich merkte, jetzt gilt Selbstverantwortung und Solidarität: so gründete ich in einem ersten Schritt auf Facebook die Gruppe „Corona? Graubünda hilft Graubünda!„.

 

 
In der Zwischenzeit haben sich bereits beinahe 100 Personen auf Facebook der Gruppe angeschlossen. Bis jetzt ist noch „ruhig“, hoffen wir, dass es so bleibt. Trotzdem:

Was ich für meine Heimat machen kann:

Es gab bereits Hilfegesuche, die wurden auch „sofort“ mit dieser Selbsthilfe vermittelt. Schön. DANKE! Der Kanton Graubünden hat heute „Graubünden HILFT“ publiziert, eine Seite mit praktischen Links, so auch zu www.hilf-jetzt.ch. In dieser nationalen Datenbank habe ich „meine“ Selbsthilfegruppe auch angemeldet.

Und heute folgten bereits neue Telefonate, wo sich Personen aus Graubünden bei mir meldeten, die Hilfe anboten. Damit das von Anfang an organisiert ist, habe ich also damit begonnen, Hilfsangebote sowie Hilfeanfragen übersichtlich in einem XLSX zu notieren. Hint: ich notiere vieles übersichtlich, bin Coder ;o)

An Zeit fehlt es mir nicht. (Ich brauche als 1-Mann-Firma mehr [bezahlte] Arbeit!). Deshalb organisiere ich derweil gerne eine Selbsthilfegruppe, die für den ganzen Kanton Graubünden gilt, stelle die Vermittlungen her, achte auf Sicherheit, kommuniziere dies (nimm mir das nicht übel oder persönlich, wenn ich Dich frage, ob Du gesund bist).

Persönliche Einschätzung der Lage in Graubünden

Ich hoffe natürlich, dass dieses Zeugs bei uns in zwei, drei Monaten seinen (ersten) Peak erreicht. Weiter hoffe ich, dass der Bundesrat sofort eine landesweite Ausgeh-Beschränkung einführt. Zur Zeit ist das noch nicht der Fall, aber es wurde heute ein landesweites Verbot für Versammlungen von mehr als 5 Personen ausgesprochen. Das begrüsse ich.

In Chur stehe ich auch persönlich für Hilfe zur Verfügung.
Ich gehöre meines Wissens keiner Riskogruppe an (werde im Juni 50, fühle mich gesund), habe Zeit, bloss kein Auto, auch kein Velo.

Graubünden hat viele kleine Dörfer. Ich weiss aber, dass die Solidarität untereinander gross ist. Sogar in den kleinsten Käffern helfen die einen den anderen!

In Arbeit ist eine Übersicht zu Selbsthilfegruppen in Graubünden; hier im Magazin. Aber ich bin eine Person!, also patschiifig Kolleg ^^

Bis jetzt komme ich quasi ohne (~10.00) speziellen Auslagen klar und seit „ChurPlus“ seine Hilfeaktion gestartet hat, ist noch ruhiger, gut so.

Dieser Beitrag ist „zentral“ und wird deshalb bei Bedarf weiter aktualisiert.
Letzte Aktualiserung: 04.04.2020 🍀👍💚💪

Da ich eine Einzelperson bin, kann es vorkommen, dass ich auch mal einen Tag „keine Zeit“ habe, habe aber von Vielem viel: Ressourcen, Kontakte, Energie, Herz, Solidarität! Miar schaffen das!!

 
Foto: Symbolbild, 20.03.2020, Engadinstrasse: täglicher Einkauf, Graubünde Online

 

Ist Ihnen dieser Beitrag etwas wert?
Dann freuen wir uns über Ihren Unterstützungsbeitrag, herzlichen Dank!
Bestimmen Sie selbst die Höhe des Beitrags: via Paypal

No votes yet.
Please wait...




Kommentar schreiben




Kommentar





Kommentare

Es sind noch keine Kommentare eingetragen.







nächste Seite:
Eine Woche nachdem die Schweiz die "ausserordentliche Lage" ausgerufen hat, ist vergangen; in Chur sind nur…