Leserbrief – Martullo zeigt, es geht auch ohne Rahmenabkommen

(Leserbrief einsenden) Nationalrätin Magdalena Martullo präsentierte kürzlich wieder einen Rekord-Quartalsumsatz ihres Emser-Konzerns und zeigte damit erneut, dass exportorientierte Firmen auch ohne Rahmenabkommen äusserst erfolgreich sein können.

Berichte über Betriebe, welche wie das von Martullo geführte, erfolgreich Jahr für Jahr 95% der in der Schweiz hergestellten Produkte ins Ausland verkaufen und dabei nicht dauernd einen Rahmenvertag herbeijammern, findet man leider weder beim Schweizer Fernsehen, noch in den meisten Medien. Viel lieber erzählen uns diese immer und immer wieder, dass die Schweiz jeden zweiten Franken mit dem Export verdiene und deshalb ohne das Rahmenabkommen die Wirtschaft bald am Boden liegen würde.

Vermutlich wird deshalb kaum über Firmen berichtet, die erfolgreich das Gegenteil beweisen, weil sich sonst das Hauptargument der Rahmenabkommen-Befürworter in Luft auflösen würde. Befürworter, welche lautstark als Chefs oder Manager von Wirtschaftsverbänden und Konzernen in Erscheinung treten, aber nur am kurzfristigen Profit interessiert sind und denen egal ist, dass die Schweiz mit dem Rahmenabkommen ihre Eigenständigkeit komplett verlieren würde.

Ein Abkommen, welches das Ende des bilateralen Weges bedeuten würde, weil uns dann fortan einseitig (eben nicht bilateral) und automatisch neues EU-Recht aufgezwungen würde. Damit wäre zukünftig unser Gang zur Abstimmungsurne nur noch eine Farce.

Genau wie für die Bündner Unternehmung in Ems, welche nebenbei erwähnt die grösste Steuerzahlerin im Kanton ist, setzt sich unsere Nationalrätin Magdalena Martullo, aber auch unser Nationalrat Heinz Brand in Bern mit aller Kraft gegen dieses Rahmenabkommen ein. Die beiden tun auch sonst viel für Graubünden, aber allein schon deshalb, gehören bei den Nationalratswahlen im Herbst Heinz Brand und Magdalena Martullo wieder auf jeden Wahlzettel. Wir haben es in der Hand.

 
Mario Cortesi, SVP Chur

 

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Kategorie(n): Graubünda mitanand
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Publiziert am 14. April 2019



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