Leserbrief – Konzernverantwortungsinitiative in Landquart

Glencore vergiftet Flüsse im Kongo und die Luft in Sambia. Der Basler Konzern Syngenta verkauft tödliche Pestizide, die bei uns schon lange verboten sind und Schweizer Goldraffinerien beziehen Rohgold aus Kinderarbeit. Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und ignorieren minimale Umweltstandards. Die Konzernverantwortungsinitiative verhindert, dass weiterhin Menschenleben zerstört und die Umwelt vergiftet werden.

 

 
Konkret sollen Konzerne mit Sitz in der Schweiz verpflichtet werden, in ihren Geschäften auf der ganzen Welt Menschenrechte und Umweltstandards einzuhalten.

Damit sich auch dubiose Multis an das neue Gesetz halten, müssen Verstösse Konsequenzen haben. Konzerne sollen deshalb in Zukunft für Menschenrechtsverletzungen haften, die sie oder ihre Tochterfirmen verursachen.

Vergangene Woche wurde auch in Landquart ein lokales Unterstützungs-Komitee für die Konzernverantwortungs-Initiative gegründet. Silvia Giovanoli, vom Komitee sagt: «Wir finden es wichtig, dass wir uns auch in Landquart mit diesem wichtigen Anliegen befassen. Darum haben wir ein Komitee gegründet.»

In den nächsten Wochen und Monaten will die Gruppe erste Informationsveranstaltungen und Aktionen organisieren. Interessierte sollen sich bei Silvia Giovanoli (silviagiovanoli7@gmail.com) melden oder sich direkt auf der Komitee-Website unter konzern-initiative.ch/lokalkomitee-landquart informieren. Fahnen können unter konzern-initiative.ch/fahne bestellt werden.

Silvia Giovanoli Hehli

(Bild: Silvia Giovanoli Hehli)

 

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Kategorie(n): Graubünda mitanand
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Publiziert am 14. April 2019



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