Kurzaufenthalt in Chur – ein Rundgang in der Altstadt von Chur

Wer in Chur auf Reisen am Bahnhof Chur einen Zwischenhalt einlegt, der hat vielfältige Möglichkeiten, die „Wartezeit“ mit einem kleinen Rundgang in und durch das Churer Stadtzentrum zu verkürzen. Im folgenden Beitrag beschreibe ich eine mögliche Route, die man zu Fuss bequem in ca. ein bis zwei Stunden erleben kann.

Die Route und die Beschreibungen gehen vom Start und Ziel am Bahnhof Chur aus. Der Artikel wird mit über 100 Fotos aufgelockert und die Route wird so visualisiert: die Fotos dienen nur zur Information und zur Beschreibung der Route, alle Fotos stammen von Graubünden Online, Roman Schurte, aus verschiedenen Zeiträumen. (Lies Fotos: Nutzungshinweise) Die Fotos weisen unterschiedliche Qualität auf, wenn ich in meinem Archiv nichts anderes fand, nahm ich auch mal ein „schlechtes“ Foto, also verzeiht ;o)


Ich habe auch ein paar Strassenkarten gebastelt und mit Punkten versehen, dabei gilt:

  1. Die schwarze Linie ist unsere Hauptroute
  2. Rote Linien sind jeweils (optionale) „Abstecher“
  3. Buttons mit Zahlen sind Positionen/Sehenswürdigkeiten

 

Ein Rundgang in der Altstadt von Chur
Ein Spaziergang durch den Stadtkern von Chur.

 



 


Ein Rundgang in der Altstadt von Chur

Als Erstes einfach mal ein Rundgang durch den Churer Stadtkern mit Start und Ziel am Bahnhof Chur. Ich habe Karten gebastelt. Da sind u.a. Hauptroute, Punkte (Points of Interest) hinterlegt und es ist auch die (Grund-)Route eingezeichnet, an die sich der Rundgang in diesem Beitrag haltet.

Allgemeines zu unserer Tour durch die Churer Altstadt

Die ganze hier beschriebene „Tour durch die Churer City“ befindet sich an der südlichen Seite des Bahnhofs, am Fusse des Nordosthangs des Churer Hausbergs Dreibündenstein mit Brambrüesch bis zum Fusse des Montalins, welche in der Mitte von Plessur getrennt sind.

Vom Bahnhof aus gibt es so zwei drei Orte, an die man sich grob halten sollte, man kann ja immer noch nach dem genauen Weg fragen, denn entlang der Hauptroute unseres Spaziergangs laden viele kleine Gassen, Ecken und Plätze zum Verirren ein…

Einer der gängigsten Kurz-Rundgänge führt (grob gesagt) die Bahnhofstrasse hoch, über den Postplatz und dann die Poststrasse hoch bis zu Martinsplatz und Arcasplatz. Danach bietet es sich an, zum „Obertor“ zu spazieren und dann z.B. entlang der Engadinerstrasse und den RhB-Geleisen oder via Untere Gasse über den Kornplatz und den Postplatz wieder zurück zum Bahnhof zu gehen…

Wir machen aber ein paar zusätzliche, optionale Abstecher auf dieser Route, schliesslich kenne ich meine Geburtstadt.. ;o) ohne optionale Abstecher und mit nicht langsamen Schritten braucht man ca. eine ganze Stunde für die hier beschriebene Standardroute. Wer sich aber ein wenig Zeit nimmt und sich die eine oder andere Sache in Chur anschaut kann da locker ein paar Tage verweilen ;o)
 

Der Bahnhof in Chur, direkte Umgebung

Der Bahnhof in Chur bietet diverse Einkaufsmöglichkeiten für kleinere Sachen wie Snacks oder Bäckereiwaren, Blumen, Bücher oder touristische Souvenirs. Auf der einen westlichen Seite des Bahnhofs, befindet sich über den Geleisen das halb überdachte „Postautodeck(Fotos 1.x), welches auch mit Rolltreppen über die Perrons oder via Lift erreichbar ist.

Auf dem Postautodeck haben hauptsächlich Busse Start- oder Zielpunkt ihrer Reisen durch Graubündens Gegenden, oder Fernbusse mit Zielen wie München oder Milano.

Postautodeck - Parkdeck für Postautos und Busse, Bahnhof Chur (01.04.2017)

Foto 1.1: Postautodeck – Parkdeck für Postautos und Busse, Bahnhof Chur (01.04.2017)

Blick aus dem Postautodeck, zu den Perrons - Parkdeck für Busse, Bahnhof Chur im Hintergrund am Hang das Loe- und das Lürlibadquartier und Fürstenwald (01.04.2017)

Foto 1.2: Blick aus dem Postautodeck, zu den Perrons – Parkdeck für Busse, Bahnhof Chur im Hintergrund am Hang das Loe- und das Lürlibadquartier und Fürstenwald (01.04.2017)

 
Grössere Einkauszentren nahe Bahnhof Chur
Man findet gleich in der Nähe des Bahnhofs (ca. 5 Gehminuten) grössere Einkaufsmärkte (Fotos 2.x): zweimal einen „Coop“ (5 bzw. 10 Min. Fussweg), einen „Migros“ (direkt am Bahnhof) und einen „Manor“ (ca. 5 Min, Postplatz). Viele Churer sagen immer noch „Vilan“, obwohl das Geschäft schon laange „Manor“ heisst. So sagt man auch heute noch gerne „Bündner Zeitung“ bzw „Bündneri“, obwohl dieses Blatt schon laange „Südostschweiz“ heisst ;o)

Einkaufsmarkt Coop City, Alexanderplatz Bahnhofstrasse (01.04.2017)

Foto 2.1: Einkaufsmarkt Coop City, Alexanderplatz Bahnhofstrasse (01.04.2017)

Einkaufsmarkt Coop Quader im Quader Center, Kreisel Masanser- / Quaderstrasse Chur (18.05.2017)

Foto 2.2: Einkaufsmarkt Coop Quader im Quader Center, Kreisel Masanser- / Quaderstrasse Chur (18.05.2017)

Einkaufsmarkt Manor an der oberen Bahnhofstrasse beim Postplatz Chur (01.04.2017)

Foto 2.3: Einkaufsmarkt Manor an der oberen Bahnhofstrasse beim Postplatz Chur (01.04.2017)

Einkaufsmarkt Migros Gäuggeli, Gäuggelistrasse direkt beim Postautodeck / Bahnhof Chur (01.04.2017)

Foto 2.4: Einkaufsmarkt Migros Gäuggeli, Gäuggelistrasse direkt beim Postautodeck / Bahnhof Chur (01.04.2017)

 
Die Bahnhofsunterführung leitet entweder nördlich in Richtung Neustadt, oder südlich in Richtung Altstadt; machen wir doch zusammen einen kurzen Ausflug durch die Churer City :oD

In der Bahnhofsunterführung findet man gängige Angebote: einen Kiosk, einen Postfinance-Automat („Postomat“) oder auch einen „Coop Pronto“ für den kleinen Einkauf, dieser Laden hat längere Öffnungszeiten, so weit ich weiss von 05:00 bis 00:00 Uhr…

Feine Backwaren wie Gipfeli, Brot etc. erhält man ebenso in der Bahnhofsunterführung in einer Take-Away-Bäckerei, oder alternativ auch gleich die Rolltreppe rauf auf dem Bahnhofsplatz im Cafe Maron, siehe Foto 3.1:

Auf der Bahnhofsunterführung. Blick die Bahnhofstrasse hoch. Links das Cafe Maron. Standort: Haltplatz Stadtbus Chur (01.04.2017)

Foto 3.1: Auf der Bahnhofsunterführung. Blick die Bahnhofstrasse hoch. Links das Cafe Maron. Standort: Haltplatz Stadtbus Chur (01.04.2017)

Wie in den meisten Städten ist Nachts die Gegend am Bahnhof meist bevölkert von jugendlichen, manchmal lauten Gruppen, nicht wenige Einwohner von Chur fühlen sich da schon nicht mehr soo wohl und sicher… (eine Gegend, die Nachts ebenso von vielen als „unsicherer Ort“ empfunden wird, ist das Churer Welschdörfli, eine kleine „Altstadt neben der Altstadt“, aber dazu später, nun zurück an den Bahnhof Chur ;o)

Am Bahnhof hat es wie meistens ein Gastro-Lokal, in Chur ist dies aktuell z.B. das „Tres Hombres“ (siehe auch Webcam 1). Früher gab es mal ein „Bahnhofsbuffet“, aber das ist lange her… doch alles der Reihe nach; erstmal noch ein paar Fotos vom Churer Bahnhof.

Bahnhofplatz Chur. Hier sind die Haltestellen der Stadtbusse. Im Hintergrund rechts wäre der

Foto 3.2: Bahnhofplatz Chur. Hier sind die Haltestellen der Stadtbusse. Im Hintergrund rechts wäre der „Tivoli-Stutz“, eine steile Zufahrtsstrasse zur Tivoli-Brücke und dem Migros Gäuggeli. Der Tivoli-Stutz ist aber für den öffentlichen Verkehr geschlossen. (01.04.2017)

Bahnhof Chur. Auf der rechten Seite das Hauptgebäude mit Einkaufsmöglichkeiten und davor das Gleis der Arosabahn RhB. Im Hintergrund befindet sich das

Foto 3.3: Bahnhof Chur. Auf der rechten Seite das Hauptgebäude mit Einkaufsmöglichkeiten und davor das Gleis der Arosabahn RhB. Im Hintergrund befindet sich das „Tres Hombres“ und darüber das Postautodeck. (01.04.2017)

Bahnhof Chur. Vom Postautodeck die Rolltreppe runter zum Perron und der Bahnhofunterführung. (01.04.2017)

Foto 3.4: Bahnhof Chur. Vom Postautodeck die Rolltreppe runter zum Perron und der Bahnhofunterführung. (01.04.2017)

Bahnhof Chur. Vom Perron in die Bahnhofunterführung. Links gehts auf die nördliche Seite, zur

Foto 3.5: Bahnhof Chur. Vom Perron in die Bahnhofunterführung. Links gehts auf die nördliche Seite, zur „Neustadt“, rechts auf die südliche Seite Richtung Churer Altstadt. (01.04.2017)

Rechts der Taxistand am Bahnhof Chur. Im Hintergrund der Bahnhofplatz, auf der linken Seite das Cafe Maron und der Beginn der Bahnhofstrasse. (01.04.2017)

Foto 3.6: Rechts der Taxistand am Bahnhof Chur. Im Hintergrund der Bahnhofplatz, auf der linken Seite das Cafe Maron und der Beginn der Bahnhofstrasse. (01.04.2017)

Blick auf den Bahnhof Chur. Standort untere Bahnhofstrasse. Bildmittig rechts im Hintergrund das Cafe Maron und im Vordergrund rechts  die

Foto 3.7: Blick auf den Bahnhof Chur. Standort untere Bahnhofstrasse. Bildmittig rechts im Hintergrund das Cafe Maron und im Vordergrund rechts die „Helvetia-Passage“. Links abgehend wäre die Steinbockstrasse, hier nicht sichtbar. (01.04.2017)


Webcam Bahnhof Chur

Gartenterrasse Restaurant „Tres Hombres“

 
Live Webcam: Bahnhof Chur (Nord)
 
Bahnhof Chur › Nord: Bahnhofpl. 1

 


 

Abstecher 1: Bündner Naturmuseum, Quaderwiese

Bereits am Bahnhofplatz gäbe es die Möglichkeit, einen Abstecher zu machen, bevor unsere Tour durch Chur überhaupt angefangen hat: wenn wir uns direkt am Bahnhof, nachdem wir von der Bahnhofsunterführung mit der Rolltreppe auf die Strasse kommen, und uns ab da (Taxistand, Cafe Maron [Karte 1, POI 1], siehe auch Foto 3.6) auf der „linken“ Seite halten, der Ottostrasse entlang bis zum Ende und dann auf der Masanserstrasse noch ein paar Meter kurz links stadtauswärts spazieren – da findet man das Bündner Naturmuseum [Karte 1, POI 2], und direkt gegenüber die „Quaderwiese“ [Karte 1, POI 3].

Karte Nr. 1: der Bahnhofplatz und die nähere Umgebung. Rot eingezeichnet unser erster Abstecher. POI 1: Bahnhofplatz, POI 2: Bündner Naturmuseum, POI 3: Quaderwiese, Kinderspielplatz

Karte Nr. 1: der Bahnhofplatz und die nähere Umgebung. Rot eingezeichnet unser erster Abstecher. POI 1: Bahnhofplatz, POI 2: Bündner Naturmuseum, POI 3: Quaderwiese, Kinderspielplatz

Das Bündner Naturmuseum lädt (nicht nur) an einem verregneten Tag zu interessanten Ausstellungen und Darbietungen ein und ist eines der 3 vom Kanton betriebenen Museen in Chur. Man findet das Museum an der Masanserstrasse 31. Es ist von Dienstag bis Sonntag (10:00-17:00 Uhr) geöffnet und für Kinder unter 16 Jahren sowie Schulklassen ist der Eintritt frei, Erwachsene zahlen für einen Eintritt 6.00 CHF. Das Museum ist (gemäss eigenen Angaben) vollständig rollstuhlgängig.

Info-Box
Homepage: Bündner Naturmuseum
Fussweg ab Bahnhof: 5 bis 10 Mnuten

Gegenüber dem Naturmuseum, auf der Quaderwiese (Foto 4.1), findet z.B. der jährliche Maiensässumzug sein Ziel und die Schulkinder der Stadt versammeln sich mit Eltern, Lehrer und Churer Bürger/innen, in Vorfreude eines schulfreien Tages. Auch ist es die Quaderwiese, auf welcher im Winter wieder wie früher eine künstliche Eisbahn aufgestellt wird. Zur warmen Jahreszeit ist die Quaderwiese für die Churer Bevölkerung ein Ort um ein wenig zu geniessen, es hat da schön Platz… daran anschliessend ist auch ein grösserer Kinderspielplatz.

Info-Box
Wikipedia: Maiensässfahrt (Chur)
Fussweg ab Bahnhof: 5 bis 10 Mnuten
Lies auch: Churer Maiensäss-Umzug 2017: seit 1854 ein Tag für Churer Schulkinder

Die Quaderwiese ist die grösste Grünfläche im Stadtzentrum von Chur. Im Bild links befindet sich der Kinderspielplatz, gegenüber rechts, über der Masanserstrasse das Bündner Naturmusem. (Oktober 2015)

Foto 4.1: Die Quaderwiese ist die grösste Grünfläche im Stadtzentrum von Chur. Im Bild links befindet sich der Kinderspielplatz, gegenüber rechts, über der Masanserstrasse das Bündner Naturmusem. (Oktober 2015)

Foto 4.2: Auf der Quaderwiese wird im Winter wieder eine Eisbahn aufgestellt (18.11.2015)

Foto 4.2: Auf der Quaderwiese wird im Winter wieder eine Eisbahn aufgestellt (18.11.2015)

Foto 4.3: Kreuzung Otto-/Alexanderstrasse mit "Bus vu Chur", rechte Seite führt die Ottostrasse zum Bündner Naturmuseum (01.04.2017)

Foto 4.3: Kreuzung Otto-/Alexanderstrasse mit „Bus vu Chur“, rechte Seite führt die Ottostrasse zum Bündner Naturmuseum (01.04.2017)

 
Weitere POI’s um die Otto-/Masanserstrasse
Wer den ersten Abstecher in Angriff nimmt, findet auf dem Weg zum Bündner Naturmuseum weitere Punkte. Beginnend ab Bahnhofplatz erreicht man an der Kreuzung Otto-/Alexanderstrasse (Foto 4.3) das Hotel ABC. An jener Kreuzung ist zur Zeit auch ein „Headshop“ zu finden, Papers, Pipes und Merchandises. Am Ende des rot eingezeichneten Abstechers [Karte 1], quasi gegenüber des Naturmuseums, findet man ausserdem ein China-Restaurant (Masanserstrasse 40, beim Hotel „Duc de Rohan“, Montag Ruhetag).

 


Die Bahnhofstrasse hoch

 
Link zu Google Maps: Bahnhof / Bahnhofstrasse, 7000 Chur

Machen wir uns auf den Weg zur ersten Etappe auf unserer Hauptroute: vom Bahnhofplatz hoch zum Postplatz. Dies ist eigentlich die belebteste Strasse Churs. Sie ist seit einiger Zeit komplett Fussgängerzone. An schönen Tagen werden dort Strassenmusiker getroffen, oft aus Süd- oder Mittelamerika oder Osteuropa. Schauen wir uns mal die „Karte 2“ an:

Karte 2: die Hauptroute führt vom Bahnhofplatz entlang der Bahnhofstrasse hoch zum Postplatz. POI 1: Helvetia Passage, Poi 2: City Shop, POI 3: Theaterplatz, Stadttheater Chur

Karte 2: die Hauptroute führt vom Bahnhofplatz entlang der Bahnhofstrasse hoch zum Postplatz. POI 1: „Helvetia Passage“, Poi 2: „City Shop“, POI 3: Theaterplatz, Stadttheater Chur

 
Zusammenfassung:
Auf halbem Weg vom Bahnhof an den Postplatz findet man auf der Bahnhofstrasse einen Platz mit Kreisel. Diese Gegend ist eine zentrale Lebensader Churs; bei schönem Wetter flanieren die Leute, geniessen in Strassencafes erfrischende Getränke oder erledigen alltägliche Einkäufe in der „Stadt“, auch in den Seitenstrassen. Am Ende der Bahnhofstrasse findet man das Zentrum Churs: den Postplatz.

Beginn der Hauptroute am Bahnhof
Gleich zu Beginn finden wir auf der linken Strassenseite das Cafe Maron. Ein paar Meter weiter führt die „Helvetia Passage“ ([Karte 2, POI 1] oder Foto 3.7) unter den Gebäuden durch, im Hinterausgang wartet die Alexanderstrasse. In dieser Einkaufspassage befindet sich z.B. eine Cafe-Bar, eine Einkaufsboutique oder etwa ein Geschenke-Shop.

Beim Hinterausgang zur Alexanderstrasse gelangt man gegenüber gleich zum „McDonalds„.

Nahe dem Eingang zur Helvetia-Passage, zurück an der Bahnhofstrasse liegt auch wenige Meter weiter oben das Spaghetti-Restaurant „Gambrinus“ (siehe Foto 5.1) oder auf der anderen Strassenseite etwa eine Apotheke und ein „Tabak-Lädeli“ (siehe Foto 5.2).

Dort, in der Mitte der Bahnhofstrasse liegt auch der „City-Shop“ [Karte 2, POI 2], eine kleine Einkaufspassage, ähnlich der Helvetia-Passage, einfach ein gutes Stück älter. Dort findet man auch kleine Geschäfte wie z.B. Parfumerien, Boutiquen oder auch ein Shop für mobile Geräte („mobilezone“). Gegenüber des City-Shops, ebenfalls am Kreisel der Bahnhofstrasse gelegen ist das „Coop City Center“, ein grösseres Einkaufszentrum. Vom Kreisel bis zum Postplatz sind es nur noch wenige Gehminuten. Auf der linken Seite befindet sich zuerst der Park und das Verwaltungsgebäude der Rhätischen Bahn (RhB) sowie danach das Bündner Kunstmuseum am Postplatz.

Auf der rechten Strassenseite befindet sich das Einkaufshaus „Manor“ sowie daran angebaut das bekannte Churer Cafe Merz. Bei schönem Wetter bietet es sich an, im Cafe Merz eine kleine Pause einzulegen und dem Geschehen auf der Bahnhofstrasse zuzuschauen. Alternativ bietet sich ebenso ein Besuch im gleich danebenliegenden Restaurant Rätushof ein. Beide Lokale, der „Rätushof“ und auch das Cafe Merz kann ich empfehlen.

Nun noch ein paar passende Fotos der beschriebenen Gegend der unteren Bahnhofstrasse:

Die untere Bahnhofstrasse. Links (nicht im Bild) die Helvetia-Passage [Karte 2, POI 1]. In der Bildmitte links der Eingang zum 'Gambrinus'. (01.04.2017)

Foto 5.1: Die untere Bahnhofstrasse. Links (nicht im Bild) die Helvetia-Passage [Karte 2, POI 1]. In der Bildmitte links der Eingang zum „Gambrinus“. (01.04.2017)

Alexanderplatz: Blick zur oberen Bahnhofstrasse. Links der 'City Shop' [Karte 2, POI 2]. Rechtsseitig das 'Tabak-Lädali' sowie eine Apotheke (Standort). (01.04.2017)

Foto 5.2: Alexanderplatz: Blick zur oberen Bahnhofstrasse. Links der „City Shop“ [Karte 2, POI 2]. Rechtsseitig das „Tabak-Lädali“ sowie eine Apotheke (Standort). (01.04.2017)

Alexanderplatz: Blick über den Kreisel zur Quaderstrasse. Linkerhand das Einkaufshaus 'Coop City' und der Beginn der Alexanderstrasse. (01.04.2017)

Foto 5.3: Alexanderplatz: Blick über den Kreisel zur Quaderstrasse. Linkerhand das Einkaufshaus „Coop City“ und der Beginn der Alexanderstrasse. (01.04.2017)

Alexanderplatz: Blick über den Platz. Im Hintergrund die Rätus Apotheke und links das 'Tabak-Lädeli'. (01.04.2017)

Foto 5.4: Alexanderplatz: Blick über den Platz. Im Hintergrund die Rätus Apotheke und links das „Tabak-Lädeli“. (01.04.2017)

Vor dem Einkaufshaus 'Manor' an der oberen Bahnhofstrasse. Im Hintergrund rechts befindet sich der 'City Shop', auf der rechten Seite am Rand das Gelände der Rhätischen Bahn samt Verwaltungsgebäude. (01.04.2017)

Foto 5.5: Vor dem Einkaufshaus „Manor“ an der oberen Bahnhofstrasse. Im Hintergrund rechts befindet sich der „City Shop“, auf der rechten Seite am Rand das Gelände der Rhätischen Bahn samt Verwaltungsgebäude. (01.04.2017)

Blick über den Garten des Bündner Kunstmuseums an die obere Bahnhofstrasse. Im Hintergrund das Kaufhaus 'Manor' am Postplatz. Bahnhofstrasse. (01.04.2017)

Foto 5.6: Blick über den Garten des Bündner Kunstmuseums an die obere Bahnhofstrasse. Im Hintergrund das Kaufhaus „Manor“ am Postplatz. Bahnhofstrasse. (01.04.2017)


 

Abstecher 2: die Quaderstrasse

Eigentlich gar kein „Abstecher“, trotzdem zu erwähnen: die Quaderstrasse. Man findet da nichts Weltbewegendes. Aber wer gerne Shopping macht oder Chur kennenlernen möchte, der soll doch vom Alexanderplatz an der Bahnhofstrasse links die Quaderstrasse rüber. Nicht leicht zu finden, obwohl direkt an der Quaderstrasse, südliche Strassenseite: das Café du Théâtre. Auch dieses Lokal lädt zu einem Besuch ein, da kann ich den Garten hinten im „Hof“ empfehlen, da im Sommer ein feines Coup-Glace, mjam… am Ende der Quaderstrasse liegt wieder ein Kreisel (Quader-/Masanserstrasse). Man kann entweder zurück zur Bahnhofstrasse oder beim Kreisel „rechts rum“, dann landet man wieder am Postplatz; oder direkt beim „Abstecher 3* (siehe unten).

Von der Quaderstrasse selber habe ich keine Fotos. So spannend ist diese Ecke dort… ;o) aber ab Kreisel Quader-/Masanserstrasse, bis zum Kreisel Masanser-/Grabenstrasse, dem Theaterplatz, dem Bündner Kunstmuseum, dem gegenüberliegenden Durchgang und der Storchengasse hab ich was gefunden:

Foto 6.1: Kreisel Masanser-/Quaderstrasse. Im Bild die Masanserstrasse, quer von links nach rechts über den Kreisel die Quaderstrasse. Im Bild geradeaus ist das Einkaufshaus 'FUST', links im Bild das 'Quader-Center'. Zwischen diesen beiden Einkaufshäusern im Hintergrund das Haus der Regierung "Grosser Rat" (Theaterplatz). (18.05.2017)

Foto 6.1: Kreisel Masanser-/Quaderstrasse. Im Bild die Masanserstrasse, quer von links nach rechts über den Kreisel die Quaderstrasse. Im Bild geradeaus ist das Einkaufshaus ‚FUST‘, links im Bild das ‚Quader-Center‘. Zwischen diesen beiden Einkaufshäusern im Hintergrund das Haus der Regierung „Grosser Rat“ (Theaterplatz). (18.05.2017)

Foto 6.2: Das Ende der Masanserstrasse zwischen den zwei Strassenkreiseln Graben-/Quaderstrasse. Links sehen wir das Radiohaus des RTR (Radiotelevisiun Svizra Rumantscha) in welchem auch die Einwohnerkontrolle bzw. Einwohnerdienste  der Stadt Chur ist. (18.05.2017)

Foto 6.2: Das Ende der Masanserstrasse zwischen den zwei Strassenkreiseln Graben-/Quaderstrasse. Links sehen wir das Radiohaus des RTR (Radiotelevisiun Svizra Rumantscha) in welchem auch die Einwohnerkontrolle bzw. Einwohnerdienste der Stadt Chur ist. (18.05.2017)


 

Das Herz von Chur: der Postplatz

Das wahre Herzen von Chur ist die Altstadt. Aber am Postplatz treffen und kreuzen sich „alle“; Fussgänger, Autos, Velos und öffentliche Verkehrsmittel. Der Postplatz bildet die zentrale Kreuzung in der Innenstadt, deren Hauptachse die Grabenstrasse ist. Die Grabenstrasse geht vom Obertor beim Welschdörfli über den Postplatz bis hin zum Kreisel Masanser- / Grabenstrasse.

 

Auf dem Postplatz befinden sich diverse Geschäfte und Unternehmen. Bekannt ist u.a. der Sitz der Graubündner Kantonalbank oder etwa das „Calandagärtli“, ein Restaurant mit Terrasse direkt am Postplatz. Auf der Terrasse findet man bei schönem Wetter schlecht freien Platz.

Vom Bahnhof bis zum Postplatz gibt es nicht viel „Schönes“ zu sehen; die Sehenswürdigkeiten beginnen quasi erst ab Postplatz – von da an geht es erst in die Churer Altstadt hinein.

Hier doch noch ein paar weitere Fotos, direkt vom Postplatz Chur:

Foto 7.1: Der Postplatz Chur. Geradeaus das Restaurant Calanda, links die Grabenstrasse. (01.04.2017)

Foto 7.1: Der Postplatz Chur. Geradeaus das Restaurant Calanda, links die Grabenstrasse. (01.04.2017)

Foto 7.2: Der Postplatz Chur. Blick in die Gäuggelistrasse, die zum Einkaufshaus 'Migros' führt. (01.04.2017)

Foto 7.2: Der Postplatz Chur. Blick in die Gäuggelistrasse, die zum Einkaufshaus ‚Migros‘ führt. (01.04.2017)

Foto 7.3: Der Postplatz Chur. Blick über den Platz, im Bild die Grabenstrasse, links diverse Einkaufsmöglichkeiten, das Haus in der Bildmitte und rechts ist das Bündner Kunstmuseum. (01.04.2017)

Foto 7.3: Der Postplatz Chur. Blick über den Platz, im Bild die Grabenstrasse, links diverse Einkaufsmöglichkeiten, das Haus in der Bildmitte und rechts ist das Bündner Kunstmuseum. (01.04.2017)


 

Abstecher 3: Bündner Kunstmuseum, Theaterplatz

Auch hier gibt es städtebaulich nichts Schönes zu bestaunen. Trotzdem lohnt sich hier ein Abstecher nach links, der Grabenstrasse entlang. Zuerst finden wir auf der linken Strassenseite das Bündner Kunstmuseum. Dahinter folgt der Theaterplatz mit dem Stadttheater. Da finden wir auch ein Kino-Center oder zwischen Kunstmuseum und Theaterplatz befinden sich öffentliche Toiletten. Auf der anderen, südlichen Strassenseite reihen sich Geschäfte aneinander.

Wer aufmerksam ist, findet gegenüber dem Kunstmuseum, über den Fussgängerstreifen einen kleinen Durchgang in die Storchengasse dahinter. Im dunklen Durchgang zweigt nach links die „Scharfrichtergasse“ ab, ein langes enges Gässchen, das nach vorne in die Reichsgasse mündet. Hinter der Gebäudefront an der Grabenstrasse liegt die Storchengasse, welche die Reichsgasse und den Postplatz verbindet. Hier, am „Gigerplatz“, findet man das Restaurant Edelweiss. Nicht ein typischer Ort für Touristen, aber ein spannendes Plätzchen für Leute, die gerne die reale Stadt Chur kennenlernen und gerne ein kleines „Schwätzchen“ mit Anwohnern halten möchte… ;o)

Foto 6.3: Der "Grosse Rat", Regierungshaus am Theaterplatz. (18.05.2017)

Foto 6.3: Der „Grosse Rat“, Regierungshaus am Theaterplatz. (18.05.2017)

Foto 6.4: Der Theaterplatz. Links der Kreisel Masanser-/Grabenstrasse (18.05.2017)

Foto 6.4: Der Theaterplatz. Links der Kreisel Masanser-/Grabenstrasse (18.05.2017)

Foto 6.5: Das Theater Chur, ehemals Stadttheater Chur, das grösste Theater im Kanton Graubünden besteht seit 1876. (18.05.2017)

Foto 6.5: Das Theater Chur, ehemals Stadttheater Chur, das grösste Theater im Kanton Graubünden besteht seit 1876. (18.05.2017)

Foto 6.6: Die Grabenstrasse.  Standort vor dem Gebäude der Kantonalen Verwaltung. Rechts im Rücken der Theaterplatz (nicht sichtbar), vorne der Postplatz. Auf der rechten Seite das Bündner Kunstmuseum. Links findet man auf der anderen Strassenseite den Durchgang zu Storchengasse. (18.05.2017)

Foto 6.6: Die Grabenstrasse. Standort vor dem Gebäude der Kantonalen Verwaltung. Rechts im Rücken der Theaterplatz (nicht sichtbar), vorne der Postplatz. Auf der rechten Seite das Bündner Kunstmuseum. Links findet man auf der anderen Strassenseite den Durchgang zu Storchengasse. (18.05.2017)

Foto 6.7: Das Gebäude der Kantonalen Verwaltung Grabenstrasse (18.05.2017)

Foto 6.7: Das Gebäude der Kantonalen Verwaltung Grabenstrasse (18.05.2017)

Foto 6.8: Der Eingang zum neuen Gebäude des Bündner Kunstmuseums. (18.05.2017)

Foto 6.8: Der Eingang zum neuen Gebäude des Bündner Kunstmuseums. (18.05.2017)

Foto 6.9: Im Durchgang zwischen Grabenstrasse und Storchengasse. Der Blick in Richtung Grabenstrasse, liegt auf der rechten Seite die Scharfrichtergeasse. (18.05.2017)

Foto 6.9: Im Durchgang zwischen Grabenstrasse und Storchengasse. Der Blick in Richtung Grabenstrasse, liegt auf der rechten Seite die Scharfrichtergeasse. (18.05.2017)

Foto 6.10: Sobald man aus dem Durchgang (Foto 6.9) kommt, steht man auf der Storchengasse. Blick Richtung Gigerplatz, Planaterrastrasse. Auf der linken Gassenseite findet man das Restaurant Edelweiss. (18.05.2017)

Foto 6.10: Sobald man aus dem Durchgang (Foto 6.9) kommt, steht man auf der Storchengasse. Blick Richtung Gigerplatz, Planaterrastrasse. Auf der linken Gassenseite findet man das Restaurant Edelweiss. (18.05.2017)

Foto 6.11: seit noch nicht langer Zeit - der Gigerplatz. Kult. Im Herbst 2015 von der Stadt Chur zu Ehren des verstorbenen Künstlers HR Giger ernannt. Der Künstler wuchs in der Storchengasse 17 auf, da wohnte ich auch eine zeitlang ;o) Rechts biegt zur Seite die Vazerolgasse ab. Da steht auch der Storchenbrunnen. (18.05.2017)

Foto 6.11: seit noch nicht langer Zeit – der Gigerplatz. Kult. Im Herbst 2015 von der Stadt Chur zu Ehren des verstorbenen Künstlers HR Giger ernannt. Der Künstler wuchs in der Storchengasse 17 auf, da wohnte ich auch eine zeitlang ;o) Rechts biegt zur Seite die Vazerolgasse ab. Da steht auch der Storchenbrunnen. (18.05.2017)

Foto 6.12: Blick von der Vaterolgasse auf den Gigerplatz. Rechts (nicht sichtbar) der Regierungsplatz, links ein Durchgang (Lukmaniergasse) zu Poststrasse. Rechts in der Mitte etwa beim Velo führt rechts die Rascherengasse zur Reichsgasse. (18.05.2017)

Foto 6.12: Blick von der Vaterolgasse auf den Gigerplatz. Rechts (nicht sichtbar) der Regierungsplatz, links ein Durchgang (Lukmaniergasse) zu Poststrasse. Rechts in der Mitte etwa beim Velo führt rechts die Rascherengasse zur Reichsgasse. (18.05.2017)


 

Die Poststrasse hoch

Nun geht es aber los. Vom Postplatz führt die Poststrasse hinauf zu Martinsplatz und Arcasplatz. Doch auf dem Weg dorthin finden wir doch zuerst noch die eine oder andere Sehenswürdigkeit. Beim Beginn der Poststrasse zweigt links die Storchengasse ab. Von dort aus ist es nur ein „Katzensprung“ zu einem der schönsten Aussichtspunkte der Stadt Chur, doch dazu später mehr… wir gehen jetzt die Poststrasse hoch.

Die Poststrasse ist ebenfalls Fussgängerzone. Links und rechts zweigen immer wieder kleine Gässchen ab. Eine Parallelstrasse zur Poststrasse ist die Reichsgasse. Sie ist fast noch schöner als die Poststrasse. Auch da reiht sich Geschäft an Geschäft. Aber es sind alles kleine Geschäfte; wer in der Altstadt etwas einkauft unterstützt meistens den Churer Kleinhandel. So findet man kleine Bäckereien, Metzgereien, Schuhgeschäfte oder kleine, versteckte Cafes und Bars in verwinkelten Gassen und Hinterhöfen.

Foto 8.1: Eine Galerie an der Poststrasse. Blick Richtung Postplatz. In dieser Galerie findet man z.B. ein Cafe mit Backwaren. (18.05.2017)

Foto 8.1: Eine Galerie an der Poststrasse. Blick Richtung Postplatz. In dieser Galerie findet man z.B. ein Cafe mit Backwaren. (18.05.2017)

Foto 8.2: Poststrasse. Blick Richtung Postplatz. Standort beim Mühleplatz. Weiter unten geht auf der rechten Seite die Bankstrasse weg, auf der linken Seite führt die Klostergasse zu Fontanapark und Kornplatz. (18.05.2017)

Foto 8.2: Poststrasse. Blick Richtung Postplatz. Standort beim Mühleplatz. Weiter unten geht auf der rechten Seite die Bankstrasse weg, auf der linken Seite führt die Klostergasse zu Fontanapark und Kornplatz. (18.05.2017)

Der erste sehenswerte „Hinterhof“ liegt etwa in der Mitte der Poststrasse auf der linken Seite; da, zwischen der Bankstrasse und dem Mühleplatz, liegt versteckt das Restaurant „Ticino“ und die „La Strega Bar“.

Foto 8.2: Gegenüber an der Poststrasse ist das Gebäude des Kantonsgerichts. Dort findet man rechterhand auch einen Durchgang zum Kornplatz (Klostergasse), zur Stadtpolizei oder in den Fontanapark. Etwa in der Mitte der Poststrasse auf der linken Seite findet man beim Posthotel das italienische Konsulat.

Etwa auf der gleichen Höhe auf der linken Strassenseite folgt dann das Rathaus mit Büros der Stadtverwaltung, unter dem ein Gewölbe einen Durchgang zur parallel verlaufenden Reichsgasse bildet. Dort an der Poststrasse findet man auch einen kleinen Kioskladen, der Handys, Tabakwaren oder Zeitschriften bietet. Links findet man Gelegenheit für ein kühles Bier in der Bierhalle.

Foto 8.3: Die Bankstrasse. Blick zur Poststrasse. Links das 'La Strega' und das Cafe 'Ticino'. Geradeaus des Gerichtsgebäude. (18.05.2017)

Foto 8.3: Die Bankstrasse. Blick zur Poststrasse. Links das ‚La Strega‘ und das Cafe ‚Ticino‘. Geradeaus des Gerichtsgebäude. (18.05.2017)

Foto 8.4: Gewölbe des Rathauses Chur. Blick auf die Poststrasse, Standort Reichsgasse. (18.05.2017)

Foto 8.4: Gewölbe des Rathauses Chur. Blick auf die Poststrasse, Standort Reichsgasse. (18.05.2017)

Foto 8.5: Im Gewölbe des Rathauses Chur. Blick auf die Poststrasse. (18.05.2017)

Foto 8.5: Im Gewölbe des Rathauses Chur. Blick auf die Poststrasse. (18.05.2017)

 
Will man kein Bier, folgt gleich anschliessend der Martinsplatz. Dort befindet sich auch die Martinskirche sowie das Cafe Martinsplatz.

Am Martinsplatz gibt es auch einen Brillenoptiker sowie das beliebte Restaurant Falken. Auch die Bierhalle und der „Falken“ ist nicht ein typisches Touristenlokal, dort verkehren eher Einheimische ;o) Auch die Reichsgasse endet am Martinsplatz. Gleich unterhalb des Martinsplatzes, an der oberen Reichsgasse findet man z.B. die Galerie Löwen. Geh doch da ruhig mal in die Bildergalerie rein, es lohnt sich, ich hab es selber ausprobiert. Auch in die Martinskirche darf man eintreten.


 

Der Martinsplatz und der Arcasplatz

Der Arcasplatz wird von den Churern eigentlich nur „Arcas“ genannt. Er ist einer der schönsten Plätze in Chur.

 

Ausser in den Wintermonaten findet auf dem Arcasplatz jeden ersten Samstag im Monat der „Gänggalimarkt“ statt, ein Flohmarkt auf dem Privatpersonen gegen eine kleine Gebühr Stände aufbauen oder auch sich einen Platz am Boden zurechtlegen dürfen. Auf der einen Seite des Arcas findet man die Volksbibliothek, um Bücher oder CDs auszuleihen. Gleich nebenan, das Restaurant Metzgertor oder auf dem Platz das Cafe Arcas. Zum Verweilen eignet sich der Arcas besser als der Martinsplatz, er bietet mehr Platz und Raum. Auf dem Arcasplatz, aber auch auf dem Martinsplatz, findet man schöne Brunnen.

Foto 9.1: Der Arcasplatz. Blick Richtung Westen. Auf dem Bild sieht man, wie gerade der Gänggeli-Markt stattfindet, ein Churer Flohmarkt (01.04.2017)

Foto 9.1: Der Arcasplatz. Blick Richtung Westen. Auf dem Bild sieht man, wie gerade der Gänggeli-Markt stattfindet, ein Churer Flohmarkt (01.04.2017)

Foto 9.2: Der Arcasplatz. Blick Richtung Osten. Auf dem Bild sieht man, wie gerade der Gänggeli-Markt stattfindet, ein Churer Flohmarkt. Im Hintergrund die Martinskirche. Rechts steht die Volksbiobliothek, im Vordergrund links das Cafe Arcas. (01.04.2017)

Foto 9.2: Der Arcasplatz. Blick Richtung Osten. Auf dem Bild sieht man, wie gerade der Gänggeli-Markt stattfindet, ein Churer Flohmarkt. Im Hintergrund die Martinskirche. Rechts steht die Volksbiobliothek, im Vordergrund links das Cafe Arcas. (01.04.2017)

 
Am Martinsplatz/Arcas – ein Wendepunkt, ja dem südlichsten POI auf unserer Hauptroute; dieser Ort ist wie ein „Knotenpunkt“, vielleicht sogar etwas wie das „Herz“ der Churer Altstadt. Dies aber eher symbolisch, denn dieser Ort befindet sich eher am (südlichen) Rand der Altstadt. Aber es sind zwei Plätze zusammen, getrennt nur durch einen tunnelartigen Durchgang.

Foto 9.3: Der Martinsplatz mit dem Martinsbrunnen. In der Bildmitte geht es dann später die Obere Gasse durch. Links findet man den Durchgang zu Arcasplatz. Im Haus Bildmitte rechts befindet sich das Cafe Martinsplatz.(18.05.2017)

Foto 9.3: Der Martinsplatz mit dem Martinsbrunnen. In der Bildmitte geht es dann später die Obere Gasse durch. Links findet man den Durchgang zu Arcasplatz. Im Haus Bildmitte rechts befindet sich das Cafe Martinsplatz.(18.05.2017)

Foto 9.4: Die Lokale 'Drei Bünde' sowie 'Falken', zwei gemütliche Kneipen. Rechts schliesst sich gleich die Martinskirche an. (18.05.2017)

Foto 9.4: Die Lokale ‚Drei Bünde‘ sowie ‚Falken‘, zwei gemütliche Kneipen. Rechts schliesst sich gleich die Martinskirche an. (18.05.2017)

Foto 9.5: Hier am Martinsplatz startet die Rabengasse. Hier empfiehlt sich ein kurzer Abstecher zu Hegisplatz oder Süsswinkelgasse. (18.05.2017)

Foto 9.5: Hier am Martinsplatz startet die Rabengasse. Hier empfiehlt sich ein kurzer Abstecher zu Hegisplatz oder Süsswinkelgasse. (18.05.2017)

Foto 9.6: Die Martinskirche mit spätgotischem Spitzturm, Martinsplatz. Sie ist die grösste spätgotische Anlage Graubündens und das grösste evangelisch-reformierte Kirchengebäude des Kantons. (18.05.2017)

Foto 9.6: Die Martinskirche mit spätgotischem Spitzturm, Martinsplatz. Sie ist die grösste spätgotische Anlage Graubündens und das grösste evangelisch-reformierte Kirchengebäude des Kantons. (18.05.2017)

 
Am Martinsplatz finden wir neben der imposanten Martinskirche z.B. das Haus Reydt:

…Das Haus am Martinsplatz, ein schmaler, schlanker Bau mit Krüppelwalmdach und Erker, geht vermutlich auf einen Vorgänger zurück, der 1546 entstanden ist, wie die Jahreszahl auf einem Fenstersturz mit Muschelmotiv anzeigt. Beim Wiederaufbau nach dem Brand von 1574 müssen zumindest Teile des Erdgeschosses übernommen worden sein… (Quelle)

Zudem geht es vom Martinsplatz auch Richtung Hof und Kathedrale ab, dieser Weg beginnt ab „Bärenloch“ und führt die Kirchgasse hoch, vorbei am Zunfthaus der Schneider und an Hofkellerei hoch zum Hof:

..Der Hof in Chur bezeichnet das Quartier oberhalb der Altstadt und der reformierten Martinskirche, das geprägt ist von der römisch-katholischen Kathedrale und dem Bischöflichen Schloss, der Residenz des Churer Bischofs… (Quelle)

Zwischenstopp am Martinsplatz: Wer genug Zeit hat, kann auch die Reichsgasse, die Rabengasse und die Süsswinkelgasse mit Hegisplatz, evtl. noch Regierungsplatz anschauen. Ein sehr schöner Teil der Churer Altstadt; weniger touristisch, weniger Leute, aber umso schönere Fotomotive von alten Häusern, Gässchen, Kreuzungen und vielen architektonischen Details. Es ist der ruhigere Teil der Altstadt und geht quasi bis hin zum Kreisel Grabenstrasse/Reichsgasse.

Am Martinsplatz finden wir Boutiquen, einen Juwelier, einen Coiffeur oder Restaurants wie den Falken, die Bierhalle oder das Drei Bünde; alles gemütliche Kneipen mit einheimischen Leuten. Wer es ein bisserl gehobener mag, kehrt im Cafe Martinsplatz ein.


 

Möglicher Abstecher: der Hof, das Haldenhüttli

Ein sehr empfehlenswerter Abstecher!

 

Vom Martinsplatz [Karte 3, POI 2] aus kann man prima einen kurzen Abstecher zu einem der schönsten Aussichtspunkte der Stadt unternehmen, dem „Haldahüttli“ [Karte 3, POI 3]. Man hat dabei grob 3 Möglichkeiten: vom Haldenhüttli zurück an den Bahnhof (via Planaterrastrasse oder Haldenweg (nicht eingezeichnet), zurück zum Martinsplatz [Karte 3, POI 2] oder vom Hof aus rechts runter zur Plessur [Karte 3, POI 8] und zurück zum Arcas. Schauen wir uns das alles einmal auf der Karte an:

Karte Nr. 3: die Poststrasse, der Martinsplatz und die nähere Umgebung. Rot eingezeichnet ein möglicher Abstecher zum Hof/Haldenhüttli oder einfach quer durch die Gässchen der Churer Altstadt... POI 1: Postplatz, POI 2: Martinsplatz, POI 3: Haldenhüttli Aussichtspunkt, POI 4: der Hof, POI 5: der Regierungsplatz, POI 6: die Planaterrastrasse, POI 7: Rabengasse/Süsswinkelgasse, POI 8: vom Hof via Plessur/Rigahaus zurück zum Arcas

Karte Nr. 3: die Poststrasse, der Martinsplatz und die nähere Umgebung. Rot eingezeichnet ein möglicher Abstecher zum Hof/Haldenhüttli oder einfach quer durch die Gässchen der Churer Altstadt… POI 1: Postplatz, POI 2: Martinsplatz, POI 3: Haldenhüttli Aussichtspunkt, POI 4: der Hof, POI 5: der Regierungsplatz, POI 6: die Planaterrastrasse, POI 7: Rabengasse/Süsswinkelgasse, POI 8: vom Hof via Plessur/Bodmer zurück zum Arcas

Hier gäbe es ein ganzes Buch zu füllen; ich versuche, mich kurz zu fassen ;o) ausgehend vom Martinsplatz [Karte 3, POI 2] kann man (bevor unsere Hauptroute weitergeht) viele Sehenswürdigeiten aufsuchen.

Im „Dreieck“ zwischen Martinsplatz, dem Karlihofplatz und dem Hof ist ein (grosser) Teil der Churer Altstadt. Da kann man z.B. gut einfach kreuzundquer durch die Gassen schlendern (Fotos 10.x).

Oder man kann hoch zum Hof [Karte 3, POI 4] (Fotos 11.x), dem Sitz des Bischofs und zur Kathedrale oder der Hofkellerei.

Man kann auch bis zum Haldenhüttli [Karte 3, POI 3], da hat man eine wunderbare Aussicht über die ganze Stadt (Fotos 12.x).

 


 

Fotos 10.x – Schlendern in der Altstadt zwischen Martinsplatz, Regierungsplatz und Karlihof:

 

Foto 10.1: Standort unterhalb Martinsplatz, Blick die Reichsgasse herunter. Auf der linken Seite das Rathaus Chur. (18.05.2017)

Foto 10.1: Standort unterhalb Martinsplatz, Blick die Reichsgasse herunter. Auf der linken Seite das Rathaus Chur. (18.05.2017)

Foto 10.2: Standort Reichsgasse, Blick Richtung Martinsplatz. Auf der rechten Seite das Rathaus Chur. (18.05.2017)

Foto 10.2: Standort Reichsgasse, Blick Richtung Martinsplatz. Auf der rechten Seite das Rathaus Chur. (18.05.2017)

Foto 10.3: Wenn man vom Martinsplatz die Reichsgasse lang spaziert, gelangt man zum Regierungsplatz/Karlihofplatz. Hier befindet sich z.B. auch die Kantonsbibliothek. Blick Richtung Regierungsplatz. Auf der rechten Seite das Regierungsgebäude. (01.04.2017)

Foto 10.3: Wenn man vom Martinsplatz die Reichsgasse lang spaziert, gelangt man zum Regierungsplatz/Karlihofplatz. Hier befindet sich z.B. auch die Kantonsbibliothek. Blick Richtung Regierungsplatz. Auf der rechten Seite das Regierungsgebäude. (01.04.2017)

Foto 10.4: Nahe dem Regierungsplatz - der Karlihof. Hier (rechts rauf) befindet sich die Justizvollzugsanstallt Sennhof. Blick Richtung Karlihofplatz. (01.04.2017)

Foto 10.4: Nahe dem Regierungsplatz – der Karlihof. Hier (rechts rauf) befindet sich die Justizvollzugsanstallt Sennhof. Blick Richtung Karlihofplatz. (01.04.2017)

Foto 10.5: Ein Haus an der Süsswinkelgasse Chur. (01.04.2017)

Foto 10.5: Ein Haus an der Süsswinkelgasse Chur. (01.04.2017)

Foto 10.6: Eine Zweiteilung der Süsswinkelgasse Chur. (01.04.2017)

Foto 10.6: Eine Zweiteilung der Süsswinkelgasse Chur. (01.04.2017)

Foto 10.7: Süsswinkelgasse Chur. Rechts beginnt die Rabengasse, die zum Martinsplatz führt. Geradeaus geht der Weg zum bischöflichen Hof hoch, links zum Hegisplatz. (01.04.2017)

Foto 10.7: Süsswinkelgasse Chur. Rechts beginnt die Rabengasse, die zum Martinsplatz führt. Geradeaus geht der Weg zum bischöflichen Hof hoch, links zum Hegisplatz. (01.04.2017)

Foto 10.8: Süsswinkelgasse Chur. Alte und neue Wandmalereien. (01.04.2017)

Foto 10.8: Süsswinkelgasse Chur. Alte und neue Wandmalereien. (01.04.2017)

Foto 10.9: Süsswinkelgasse und Rabengasse treffen sich. (01.04.2017)

Foto 10.9: Süsswinkelgasse und Rabengasse treffen sich. (01.04.2017)

Foto 10.10: Die obere Süsswinkelgasse, Blick zum Hof. (01.04.2017)

Foto 10.10: Die obere Süsswinkelgasse, Blick zum Hof. (01.04.2017)

Foto 10.11: Die obere Süsswinkelgasse, Blick zur Rabengasse. Entgegengesetzte Sicht wie bei Foto 10.10. (03.08.2016)

Foto 10.11: Die obere Süsswinkelgasse, Blick zur Rabengasse. Entgegengesetzte Sicht wie bei Foto 10.10. (03.08.2016)

Foto 10.12: Blick durch die Rabengasse. Standort etwa wie bei Foto 10.9. (01.04.2017)

Foto 10.12: Blick durch die Rabengasse. Standort etwa wie bei Foto 10.9. (01.04.2017)

Foto 10.13: Blick durch die Rabengasse. Entgegengesetzte Sicht wie bei Foto 10.12. (03.08.2016)

Foto 10.13: Blick durch die Rabengasse. Entgegengesetzte Sicht wie bei Foto 10.12. (03.08.2016)

 


 

Fotos 11.x – Abstecher zum bischöflichen Hof, der Kathedrale und der Hofkellerei:

 

Foto 11.1: Hier am Martinsplatz an der Kirchgasse beginnt der Abstecher zum bischöflichen Hof. Die Gasse befindet sich hinter der Martinskirche. (18.05.2017)

Foto 11.1: Hier am Martinsplatz an der Kirchgasse beginnt der Abstecher zum bischöflichen Hof. Die Gasse befindet sich hinter der Martinskirche. (18.05.2017)

Foto 11.2: Am Martinsplatz beim Anfang der Kirchgasse befindet sich ein etwas versteckter Durchgang ins 'Bärenloch', ein Schmuckstück der Churer Altstadt. (18.05.2017)

Foto 11.2: Am Martinsplatz beim Anfang der Kirchgasse befindet sich ein etwas versteckter Durchgang ins ‚Bärenloch‘, ein Schmuckstück der Churer Altstadt. (18.05.2017)

Foto 11.3: Am Anfang der Kirchgasse, den Blick Richtung Hofkellerei. Auf der linken Seite sieht man noch die Martinskirche. (18.05.2017)

Foto 11.3: Am Anfang der Kirchgasse, den Blick Richtung Hofkellerei. Auf der linken Seite sieht man noch die Martinskirche. (18.05.2017)

Foto 11.4: Vor der treppe zur Hofkellerei. Auf der linken Seite steht das Rhätische Museum (nicht sichtbar). (03.08.2016)

Foto 11.4: Vor der treppe zur Hofkellerei. Auf der linken Seite steht das Rhätische Museum (nicht sichtbar). (03.08.2016)

Foto 11.5: Die Treppe zur Hofkellerei. Im Rücken steht das Rhätische Museum (nicht sichtbar). (03.08.2016)

Foto 11.5: Die Treppe zur Hofkellerei. Im Rücken steht das Rhätische Museum (nicht sichtbar). (03.08.2016)

Foto 11.6: Der bischöfliche Hof. Das bischöfliche Schloss. (03.08.2016)

Foto 11.6: Der bischöfliche Hof. Das bischöfliche Schloss. (03.08.2016)

Foto 11.7: Oberhalb des bischöflichen Hofs steht die St. Luzikirche. Sie ist Teil des Gebäudekomplexes des Priesterseminars St. Luzi und der Theologischen Hochschule Chur. (14.03.2016)

Foto 11.7: Oberhalb des bischöflichen Hofs steht die St. Luzikirche. Sie ist Teil des Gebäudekomplexes des Priesterseminars St. Luzi und der Theologischen Hochschule Chur. (14.03.2016)

Foto 11.8: Oberhalb des bischöflichen Hofs steht auch die Bündner Kantonsschule, die grösste Mittelschule des Kantons Graubünden. Links sichtbar die bischöflichen Reben. (01.04.2017)

Foto 11.8: Oberhalb des bischöflichen Hofs steht auch die Bündner Kantonsschule, die grösste Mittelschule des Kantons Graubünden. Links sichtbar die bischöflichen Reben. (01.04.2017)

Foto 11.9: Ein Durchgang am Rande des Hofbezirks, unterhalb der Hofstrasse. Links davon ist die Justizvollzugsanstalt Sennhof. (14.10.2015)

Foto 11.9: Ein Durchgang am Rande des Hofbezirks, unterhalb der Hofstrasse. Links davon ist die Justizvollzugsanstalt Sennhof. (14.10.2015)

Foto 11.10: Links oben der Hofbezirk, links mittig die Hofstrasse. Mittig im Hintergrund der Turm der Hofkellerei. Rechts (nicht sichtbar) das Hotel Marsöl. (14.10.2015)

Foto 11.10: Links oben der Hofbezirk, links mittig die Hofstrasse. Mittig im Hintergrund der Turm der Hofkellerei. Rechts (nicht sichtbar) das Hotel Marsöl. (14.10.2015)

Foto 11.11: Aussenmauern des Hofbezirks. (01.04.2017)

Foto 11.11: Aussenmauern des Hofbezirks. (01.04.2017)

Foto 11.12: Kreuzung 'Langer Gang' und 'Süsswinkelgasse', direkt beim Hotel Marsöl. (01.04.2017)

Foto 11.12: Kreuzung ‚Langer Gang‘ und ‚Süsswinkelgasse‘, direkt beim Hotel Marsöl. (01.04.2017)

Foto 11.13: Süsswinkelgasse, Eingang zum Hotel Marsöl. (01.04.2017)

Foto 11.13: Süsswinkelgasse, Eingang zum Hotel Marsöl. (01.04.2017)

 


 

Fotos 12.x – Ausflug zum Haldenhüttli, wunderbare Aussicht über die ganze Stadt:

 
Tipp: Der Abstecher zum Haldenhüttli beginnt beim bischöflichen Hof bzw. der Bündner Kantonsschule, siehe Foto 11.8. Dieser kurze Ausflug ist als Anschluss an den Besuch des bischöflichen Hofs oder der Kathedrale gedacht. Von da aus sind es nur etwa 10 Minuten zu Fuss, kein weiter Weg, aber noch weiter steigend.

Vom Haldenhüttli selber habe ich leider ken Foto. Man geht ab Hof die Aroserstrasse Richtung Arosa hoch; an der ersten 180-Grad-Kurve steht das Häuschen auf einem kleinen Hügel. Erstmal eine GoogleMaps-Karte, danach Bilder von der Gegend um das Haldenhüttli:

 

 

Foto 12.1: Oberhalb des bischöflichen Hofs, bei der Bündner Kantonsschule, beginnt die Aroserstrasse. Diese Strasse kann man auf dem Trottoir bis etwa zum Standort gehen; da (rechterhand, nicht sichtbar) befindet sich der Aussichtspunkt Haldenhüttli. Rechts sichtbar die bischöflichen Reben. Geradeaus die Bündner Kantonsschule und dahinter die St. Luzi Kirche (01.04.2017)

Foto 12.1: Oberhalb des bischöflichen Hofs, bei der Bündner Kantonsschule, beginnt die Aroserstrasse. Diese Strasse kann man auf dem Trottoir bis etwa zum Standort gehen; da (rechterhand, nicht sichtbar) befindet sich der Aussichtspunkt Haldenhüttli. Rechts sichtbar die bischöflichen Reben. Geradeaus die Bündner Kantonsschule und dahinter die St. Luzi Kirche (01.04.2017)

Foto 12.2: Aussicht vom Haldenhüttli über die Altstadt von Chur. Im Vordergrund die Planaterrastrasse und die Justizvollzugsanstalt Sennhof. Im Hintergrund die Martinskirche.(01.04.2017)

Foto 12.2: Aussicht vom Haldenhüttli über die Altstadt von Chur. Im Vordergrund die Planaterrastrasse und die Justizvollzugsanstalt Sennhof. Im Hintergrund die Martinskirche.(01.04.2017)

Foto 12.3: Aussicht vom Haldenhüttli über die Altstadt von Chur. Im Vordergrund die Planaterrastrasse , die bis zur Reichsgasse geht und danach als Storchengasse verlängert ist und zum Postplatz führt. Rechts der Fuss des Calanda, in der Bildmitte im Hintergrund Chur-West mit den 'Twin-Towers' und entfernt sind auch noch die 'Tumas' (Hügel) von Domat/Ems sichtbar. (01.04.2017)

Foto 12.3: Aussicht vom Haldenhüttli über die Altstadt von Chur. Im Vordergrund die Planaterrastrasse , die bis zur Reichsgasse geht und danach als Storchengasse verlängert ist und zum Postplatz führt. Rechts der Fuss des Calanda, in der Bildmitte im Hintergrund Chur-West mit den ‚Twin-Towers‘ und entfernt sind auch noch die ‚Tumas‘ (Hügel) von Domat/Ems sichtbar. (01.04.2017)

Foto 12.4: Aussicht von der Aroserstrasse über Chur. Im Vordergrund die Justizvollzugsanstalt Sennhof und im Hintergrund der Calanda. Im Hintergrund die Hochhäuser der Neustadt. (03.08.2016)

Foto 12.4: Aussicht von der Aroserstrasse über Chur. Im Vordergrund die Justizvollzugsanstalt Sennhof und im Hintergrund der Calanda. Im Hintergrund die Hochhäuser der Neustadt. (03.08.2016)

Foto 12.5: Spezialfall - wer vom Haldenhüttli aus direkt zum Bahnhof zurück möchte, kann direkt ab Haldenhüttli steil den Haldenweg herunter, dann ist man beim Kreisel Graben-/Masanserstrasse und ist sofort am Bahnhof... (01.04.2017)

Foto 12.5: Spezialfall – wer vom Haldenhüttli aus direkt zum Bahnhof zurück möchte, kann direkt ab Haldenhüttli steil den Haldenweg herunter, dann ist man beim Kreisel Graben-/Masanserstrasse und ist sofort am Bahnhof… (01.04.2017)

 


 

Wer bereits genug hat, kann vom Haldenhüttli via Planaterrastrasse/Storchengasse zurück an den Postplatz und dann die Bahnhofstrasse runter wieder zum Bahnhof. Alternativ kann man ab Haldenhüttli direkt den Haldenweg nehmen, als Abkürzung zurück zum Bahnhof (siehe Foto 12.5).

Wer nach dem Besuch des Haldenhüttli die Hauptroute weiter spazieren möchte, kehrt zum Martinsplatz zurück. Alternativ bietet sich ab Hof [Karte 4, POI 2] eine Routenvariante bzw. ein Abstecher zurück zum Martinsplatz (siehe Karte 4, blaue Route). Diese Routenvariante ist ebenfalls sehr zu empfehlen:

Karte 4: die Routenvariante ab Hof via St. Luzistrasse und Plessur zurück zum Martinsplatz. Poi 1: Martinsplatz, POI 2: der Hof, POI 3: Die Sportanlagen Sand, POI 4: das Freibad Sand, POI 5: Alterszentrum Bodmer

Karte 4: die Routenvariante ab Hof via St. Luzistrasse und Plessur zurück zum Martinsplatz. Poi 1: Martinsplatz, POI 2: der Hof, POI 3: Die Sportanlagen Sand, POI 4: das Freibad Sand, POI 5: Alterszentrum Bodmer


 

Karte 5: mitten in der Churer Altstadt

 

Karte 5:
Diese Karte zeigt „die Altstadt“ von Chur. Korrekterweise den westlichen Teil. Den östlichen Teil findet man vom Martinsplatz abgehend zu Reichsgasse, Rabengasse, Kirchgasse. Ausgehend vom Martinsplatz [Karte 5, POI 1] und Arcsplatz [Karte 5, POI 2] folgt ein Spaziergang durch die westliche Altstadt und schlussendlich die „Rückkehr zum Bahnhof.

 
Die folgende Karte zeigt die Gassen von Chur:

 

Karte 5: die Hauptroute ab Martinsplatz durch die Obere/Untere Gasse, über den Kornplatz [POI 6] zu Fontanapark und Stadtpark [POI 7]. Unterwegs finden wir Gansplatz [POI 3], das Obertor [POI 4] oder den Malteserturm [links von POI 5]

Karte 5: die Hauptroute ab Martinsplatz durch die Obere/Untere Gasse, über den Kornplatz [POI 6] zu Fontanapark und Stadtpark [POI 7]. Unterwegs finden wir Gansplatz [POI 3], das Obertor [POI 4] oder den Malteserturm [links von POI 5]

 
Es bietet sich natürlich an, je nach verfügbarer Zeit, so ziemlich jedes Seitengässchen anzusehen, zumindest einen Blick in die Seitengasse zu werfen. Die Häuser sind oft an den Wänden verziert und wer die Augen dafür hat, findet unendlich viele, kleine und grosse Fotomotive. Es heisst, Chur sei die älteste Stadt der Schweiz; gerade wer sich für Geschichte, die Römer, und dergleichen interessiert, findet in Chur fantastische Zeugnisse der Vergangenheit, kombiniert mit teils modernen Bauten. Man findet Überreste der alten Stadtmauer, Orte an denen Geschichte geschrieben wurde, Kirchen oder die Kathedrale.

Heute ist die Churer Altstadt komplett verkehrsfreie Fussgängerzone. Ich erinnere mich daran, als man noch durch die Obere/Untere Gasse mit dem Auto fahren durfte, oder die Poststrasse hoch, rein ins Labyrinth der Gassen. Dies ist heute aber nicht mehr so: einzig die Grabenstrasse führt Autos über den Postplatz. So gesehen ist heute der ganze hier in diesem Artikel beschriebene Weg vom Bahnhof startend Fusgängerzone; das war früher auch nicht so. Wer heute mit dem Auto in die Altstadt möchte/muss, kann z.B. beim Kornplatz parkieren und beim dortigen Stadtpolizeiposten ein „Ticket“ lösen.

In den folgenden Beispielen beschreibe ich „die Rückkehr“ (Hauptroute, schwarzer Strich) zum Bahnhof, beginnend mit einem Rundgang durch die Churer Altstadt, ab Martinsplatz. Alle folgenden Beispiele sind auf Karte 5, bis wir uns am „Treffpunkt“, am Zwischenstopp auf [Karte 5, POI 7] treffen. Abschliessend folgt dann noch der restliche Weg zum Bahnhof zurück.

Die Gassen der Churer Altstadt sind voller kleiner Schmuckstücke. Man findet vielfältige Einkaufsmöglichkeiten: man kann regionale Produkte beim Kleinhändler oder auch Accessoires und elegante, zeitlose Mode in schmucken Boutiquen mit weltbekannten Marken kaufen. Die Auswahl vor Ort steht hier der von grossen Onlinehändlern wie zum Beispiel Peter Hahn in nichts nach.

Wenn man Glück hat, oder es zeitlich so plant, kann man in der Altstadt spezielle Anlässe finden, wie z.B. den Wochenmarkt der Samstagmorgen stattfindet, oder den Gänggali-Markt auf dem Arcasplatz, ein traditioneller Churer Flohmarkt. Auf dem Arcas spielen vielleicht auch ein paar Alphornbläser in Trachten. Auch begegnet man Multikulti wie singende, südamerikanische Familien oder Kebab, italienisches Essen, Fastfood und Takeaway, Thai-Snacks oder Falafel. Mjam ;o) Also los, starten wir!

Wir gehen nun weiter, nehmen nun die restliche Hauptroute in Angriff und kehren langsam zu unserem Ausgangs- und Zielpunkt Bahnhof zurück.


 

Obere- und Untere Gasse

Auf diesem Abschnitt unserer Hauptroute finden wir am meisten Sehenswürdigkeiten. Die Rede ist hier aber eher von „kleinen“ Sehenswürdigkeiten: Häuserecken, Seitengässchen, Wandmalereien, Ornamente, Sgraffiti und Graffiti, kleinste Türen und Fenster, architektonische, künstlerische, zeitgeschichtliche und kulturelle Details…

 
Ausgehend vom Martinsplatz gehen wir in die Obere Gasse. Sie bildet mit der anschliessenden „Untere Gasse“ die Hauptschlagader der Altstadt, des Nachtlebens und des Flanierens. Man findet viele kleine „Lädali“ (Shops), die zum Teil schon seit vielen Jahren bestehen und „Teil“ der Altstadt sind. Natürlich nicht nur an Obere/Untere Gasse, dies ist nur „ein Teil“ der Altstadt, der westliche.

Obere Gasse:
als Erstes folgt gleich rechts die Majorangasse, eine der schmalsten Gassen in Chur, aber nicht wirklich schön, eigentlich schade…

Kurz danach folgt die Paradiesgasse, eine erste Quergasse über die Obere Gasse. Linkseitig ein Durchgang zu Arcasplatz, rechtsseitig ein tunnelartiger Durchgang, die Paradiesgasse entlang über den Paradiesplatz bis an die Herrengasse und den Kornplatz. Auch ein Abstecher wert.

Danach folgen Geschäfte wie z.b. das Musikhaus Fischer. Das ist ein alteingesessenes Musik(er)geschäft, eine verlässliche Alternative zu anderen Musikgeschäften. Cafes gibt es an dieser Stelle kaum.

Rechts führt aber die Herrengasse weg, vorbei am Restaurant Rebleuten bzw. dem Zunfthaus zur Rebleuten auf dem Pfisterplatz, direkt bis zum Kornplatz (als optionale Abkürzung).

Foto 13.1: Wir starten ab Martinsplatz und gehen in die Obere Gasse. Zu Beginn finden wir rechts die Majorangasse und danch die Paradiesgasse (nicht sichtbar). Im Bild rechts das Musikhaus Fischer. Am Ende der sichtbaren Gasse ist der Gansplatz. (01.04.2017)

Foto 13.1: Wir starten ab Martinsplatz und gehen in die Obere Gasse. Zu Beginn finden wir rechts die Majorangasse und danch die Paradiesgasse (nicht sichtbar). Im Bild rechts das Musikhaus Fischer. Am Ende der sichtbaren Gasse ist der Gansplatz. (01.04.2017)

Foto 13.2: Durchgang von der Oberen Gasse zum Arcasplatz: die Paradiesgasse. Sie führt über die Obere Gasse bis zur Herrengasse. (01.04.2017)

Foto 13.2: Durchgang von der Oberen Gasse zum Arcasplatz: die Paradiesgasse. Sie führt über die Obere Gasse bis zur Herrengasse. (01.04.2017)

Foto 13.3: Ein beliebtes Motiv zum Fotografieren: das Haus am Gansplatz Links sehen wir den kleinen Durchgang zum Plessurquai, die Praximergasse. (01.04.2017)

Foto 13.3: Ein beliebtes Motiv zum Fotografieren: das Haus am Gansplatz Links sehen wir den kleinen Durchgang zum Plessurquai, die Praximergasse. (01.04.2017)

Weiter der Oberen Gasse entlang stossen wir auf den Gansplatz [Karte 5, POI 3]; links geht es die Praximergasse zum Plessurquai durch (Foto 13.3), und rechts führt die Goldgasse direkt (als optionale Abkürzung) direkt zur Unteren Gasse. Der Platz ist ein erster Hotspot, hier findet man das Restaurant Gansplatz, eine Kreuzung vierer Gassen, ein speziell schön bemaltes, oft fotografiertes Haus, dann linkerseits mit Garten das Cafe Zschaler sowie den letzten Durchgang zum Arcasplatz an der Praximergasse; auch ein schöner Ecken zum Fotografieren.

Weiter geht es den Rest der Oberen Gasse entlang bis zum bekannten Obertor am Ochsenplatz [Karte 5, POI 4].

Foto 13.4: Am Gansplatz, geradeaus sehen wir den kleinen Durchgang zum Plessurquai/Arcas, die Praximergasse. (25.06.2015)

Foto 13.4: Am Gansplatz, geradeaus sehen wir den kleinen Durchgang zum Plessurquai/Arcas, die Praximergasse. (25.06.2015)

Foto 13.5: Vom Gansplatz rechts weg führt die Goldgasse. Sie ist eine Verbindung zwischen Obere/Untere Gasse. In der Mitte ist die Kreuzung Goldgasse/Kupfergasse. (01.04.2017)

Foto 13.5: Vom Gansplatz rechts weg führt die Goldgasse. Sie ist eine Verbindung zwischen Obere/Untere Gasse. In der Mitte ist die Kreuzung Goldgasse/Kupfergasse. (01.04.2017)

Foto 13.6: Die Praximergasse, Blick Richtung Obere Gasse. Die Praximergasse ist eine Verbindung zwischen Obere Gasse/Gansplatz und Arcas sowie Plessurquai. (01.04.2017)

Foto 13.6: Die Praximergasse, Blick Richtung Obere Gasse. Die Praximergasse ist eine Verbindung zwischen Obere Gasse/Gansplatz und Arcas sowie Plessurquai. (01.04.2017)

Foto 13.7: Die Goldgasse, Blick in Richtung Gansplatz. Standort Kreuzung Kupfer-/Goldgasse. (01.04.2017)

Foto 13.7: Die Goldgasse, Blick in Richtung Gansplatz. Standort Kreuzung Kupfer-/Goldgasse. (01.04.2017)

Foto 13.8: Wandmalerei an der Goldgasse, Standort Kreuzung Kupfer-/Goldgasse. (02.10.2015)

Foto 13.8: Wandmalerei an der Goldgasse, Standort Kreuzung Kupfer-/Goldgasse. (02.10.2015)

Foto 13.9: Blick durch die Kupfergasse in Richtung Untere Gasse/Ochsenplatz, Standort Kreuzung Kupfer-/Goldgasse. (01.04.2017)

Foto 13.9: Blick durch die Kupfergasse in Richtung Untere Gasse/Ochsenplatz, Standort Kreuzung Kupfer-/Goldgasse. (01.04.2017)

Foto 13.10: Blick durch die Obere Gasse in Richtung Gansplatz, Standort Obertor, Ochsenplatz. (14.05.2015)

Foto 13.10: Blick durch die Obere Gasse in Richtung Gansplatz, Standort Obertor, Ochsenplatz. (14.05.2015)

 

Hier am Obertor/Ochsenplatz beginnt auch die Untere Gasse, die bis zum Kornplatz führt.

 
Auch der Ochsenplatz ist ein zentraler Punkt in der Altstadt, wenn auch am Rande, vor dem mächtigen Obertor. Ich mag mich noch erinnern, als man da mit Autos durchfahren durfte, ein totales Chaos; heute ist wie gesagt alles komplett Fussgängerzone. Auf dem Ochsenplatz findet man den Ochsenbrunnen oder kann in den Lokalen „Hemingway“ oder „Franziskaner“ ein Kaffe trinken oder was essen.

Foto 14.1: Blick durch das Obertor, Standort Ochsenplatz. (01.04.2017)

Foto 14.1: Blick durch das Obertor, Standort Ochsenplatz. (01.04.2017)

Foto 14.2: Blick zum Ochsenplatz, Standort Untere Gasse. (01.04.2017)

Foto 14.2: Blick zum Ochsenplatz, Standort Untere Gasse. (01.04.2017)

Foto 14.3: Blick zum Obertor über den Kreisel auf der Obertorbrücke, die über die Plessur führt. Standort Malixerstrasse/Welschdörfli (03.08.2016)

Foto 14.3: Blick zum Obertor über den Kreisel auf der Obertorbrücke, die über die Plessur führt. Standort Malixerstrasse/Welschdörfli (03.08.2016)

Foto 14.4: Blick über die Plessur zum Plessurquai, zu sehen die Altstadt Aussenmauern zwischen Gansplatz und Ochsenplatz. (03.08.2016)

Foto 14.4: Blick über die Plessur zum Plessurquai, zu sehen die Altstadt Aussenmauern zwischen Gansplatz und Ochsenplatz. (03.08.2016)

 
Vom Obertor könnte man als „Abstecher“ kurz ins Welschdörfli oder hoch zum Rosenhügel. Oder noch ein paar Minuten nach dem Restaurant Rosenhügel zu Fuss weiter in den Wald, da gibt es Bänkli mit schöner Aussicht; je nach Zustand wegen Baustellen… aber dort, an der steilen Strasse kurz vor dem Restaurant ist auf der linken Strassenseite der „Galgahügel“. Der heutige „Rosenhügel“ war ehemalige Richtstätte der Stadt Chur. Dieser kurze Ausflug (ca. 10 bis 15. Min. ab Obertor) ist es wert.

Auch das Welschdörfli ist „Kult“; es ist quasi ein vom Hauptkern der Altstadt abgetrennter Altstadt-Bereich. Durch das Welschdörfli kann man allerdings auch mit dem Auto fahren, auch zum Rosenhügel hoch.

Das Obertor ist natürlich historisch sehr interessant, aber auf historische Infos habe ich so ziemlich verzichtet, denn da bietet Chur ganz ganz viel und ich hab keinen Plan… doch doch ich war in der Churer Primarschule und da hab ich das alles „einmal“ gelernt ;o)

Deshalb gehen wir weiter, beginnen die Reise durch die Untere Gasse bis zum Kornplatz.

Untere Gasse:
die Seitengassen sind zuerst rechtsseitig die Kupfergasse quer über die Goldgasse zur Herrengasse und in der „Ecke“ der Unteren Gasse linksseitig die Maltesergasse.

Man findet Schaufenster mit tollen Sachen, z.B. gerade zu Beginn auf der linken Seite das Geschäft „Membrini Kristall“ (siehe Foto 14.2). Rechts davon ein weiterer Coiffeur. Dann, in der „Ecke“ der Unteren Gasse steht das „Street Cafe“, da führt die Maltesergasse zum Malteserturm. [Karte 5, links von POI 5]

Weiter die Untere Gasse entlang kann ich noch zwei Kebab-Buden auf der rechten Gassenseite empfehlen, die erste mag ich lieber ;o) ich mag mich erinnern, als vor vielen Jahren Kumpel Mosche seinen Wagenstand vor dem „Bratpfännli“ stehen hatte und dem dieser wegen seiner leckeren Kebabs auf der Gasse, direkt vor dem damligen Restaurant von hungrigen Leuten eingerennt wurde ;o) ich selber kehre aber lieber beim ersten Kebab ein.

Da gegenüber steht auch noch d’Hälfti, das Restaurant Helvetia; auch eine gemütliche Kneipe. Auf der anderen Seite der Gasse findet man das Lokal „Werkstatt“.

In der Unteren Gasse gibt es ebenfalls noch weitere Lokale und Kneipen und auch das Churer Nachtleben findet zu einem guten Teil an jenem Ort der Altstadt statt.

Foto 14.5: Blick über Untere Gasse. Am sichtbaren Ende steht die 'Qbar', gleich rechts davon das 'Street Cafe'. (01.04.2017)

Foto 14.5: Blick über Untere Gasse. Am sichtbaren Ende steht die ‚Qbar‘, gleich rechts davon das ‚Street Cafe‘. (01.04.2017)

 


 

Kornplatz, Fontanapark, Stadtpark

Am Kornplatz finden wir den Stadtpolizeiposten

 
Aber natürlich noch mehr; z.B. das Restaurant Kornplatz und diverse Einkaufsläden oder z.B. die „Snackbar“.

Diese Fastfood-Snackbar am Kornplatz hat für mich auch seine Geschichte. Als ich junger Teenager war, so nach 1980, da war es die „Drugstore“, aber den Eingang nicht an der Hausecke, sondern am Anfang der Unteren Gasse. Noch früher gab es auch die „Milchbar“ auf dem Kornplatz, die ebenfalls legendär ist.

Aber die „Drugstore“ seinerseits war ein Treffpunkt auch für hmm Teddies, NewWaver, Punks. Später, war dann auch der „Spielsalon Joker“, welcher aber quasi ins Welschdörfli zog. Dann wurde die „Snackbar“ moderner. Eine Zeitlang habe ich sogar selber dort Hamburger und Toast-Hawaiis den Leuten zubereitet und serviert :oD

Heute ist die „Snackbar“ (genauer Name ist mir unbekannt, schmunzel) einfach ein praktischer Ort für den schnellen Snack wie Hotdogs, Hamburger, Sandwiches, Getränke.

Foto 14.6: Blick über den Kornplatz. Rechts das Gebäude der Stadtpolizei, geradeaus die Untere Gasse und links davon das Restaurant Kornplatz (01.04.2017)

Foto 14.6: Blick über den Kornplatz. Rechts das Gebäude der Stadtpolizei, geradeaus die Untere Gasse und links davon das Restaurant Kornplatz (01.04.2017)

Foto 14.7: Auf dem Kornplatz. Rechts das Gebäude der Stadtpolizei, geradeaus geht es durch die Nicolaigasse weiter zu Fontanapark/Stadtpark. (01.04.2017)

Foto 14.7: Auf dem Kornplatz. Rechts das Gebäude der Stadtpolizei, geradeaus geht es durch die Nicolaigasse weiter zu Fontanapark/Stadtpark. (01.04.2017)

Foto 14.8: Die Klostergasse. Sie verbindet Kornplatz/Nicolaigasse mit der Poststrasse. Rechts das Gebäude der Stadtpolizei, links die Mauer des Fontanaparks. (01.04.2017)

Foto 14.8: Die Klostergasse. Sie verbindet Kornplatz/Nicolaigasse mit der Poststrasse. Rechts das Gebäude der Stadtpolizei, links die Mauer des Fontanaparks. (01.04.2017)

Fontanapark, Stadtpark

Diese zwei Pärke sind mitten in der Stadt. Man erreicht sie direkt vom Kornplatz aus; „raus“ aus der Altstadt, folgt erst auf der rechten Seite der Fontanapark, und geradeaus über die Grabenstrasse findet man den Stadtpark, ursprünglich ein ehemaliger Friedhof. Der Stadtpark ist mehr „versteckt“ und hat eine Wiese, Er ist idyllischer und ruhiger. Der Fontanapark ist eher offen und die Fläche ist mit dem Fontanadenkmal, vielen Blumenbeeten, Spazierwegen und einer Installation quasi besetzt. Man findet keine Liegewiese. In beiden Pärken findet man aber Sitzbänke.

Beide Pärke werden für verschiedene Anlässe genutzt, wie z.B. für das Churer Fest.

Foto 15.1: Eingang zum Fontanapark, Grabenstrasse. (01.04.2017)

Foto 15.1: Eingang zum Fontanapark, Grabenstrasse. (01.04.2017)

Foto 15.2: Der Fontanapark, Blick Richtung Poststrasse. (01.04.2017)

Foto 15.2: Der Fontanapark, Blick Richtung Poststrasse. (01.04.2017)

Foto 15.3: Der Fontanapark, Blick Richtung Poststrasse, im Vordergrund das Fontanadenkmal. (01.04.2017)

Foto 15.3: Der Fontanapark, Blick Richtung Poststrasse, im Vordergrund das Fontanadenkmal. (01.04.2017)

Von hier aus, dem Punkt an Kornplatz, Fontanapark und Stadtpark kann man entweder via Postplatz/Bahnhofstrasse oder aber via Fontanastrasse/Engadinstrasse zurück zum Bahnhof.

 


Routen-Variante: Engadinstrasse

zurück zum Zielpunkt Bahnhof Chur:

Der Weg über die Fontanastrasse ist der schnellere, direkte Weg zurück zum Bahnhof. Der Rückweg über Postplatz/Bahnhofstrasse dauert ein wenig länger, man hat erstens den längeren Weg und zweitens viel mehr „Leben“, die Route über die Engadinstrasse ist eher unspektakulär. Bestenfalls begegnet man der Arosabahn ;o)

Ausgehend von der Kreuzung nahe dem Kornplatz an der Grabenstrasse beim Fontanaplatz/Stadtpark gehen wir über den Füssgängerstreifen, auf jene Strassenseite, auf welcher der Stadtpark liegt. Da geht die Fontanastrasse der Parkmauer entlang, bis sie vorne an der Engadinstrasse endet; da führt der Fussweg dann rechtsseitig ab, die Strasse mit den Gleisen der Rhätischen Bahn, die erst über den Kreisel Engadin-/Gäuggelistrasse und dann direkt bis zum Bahnhof rollt. Auf diesem Teil unserer Route gibt es keine Geschäfte oder Sehenswürdigkeiten mehr.

Foto 15.4: Die Engadinstrasse. Sie verbindet die Grabenstrasse ab Malteserturm mit dem Bahnhof und es fährt auf der Strasse die Arosabahn der Rhätischen Bahn (RhB). Linksseitig ist der Stadtpark (nicht sichtbar). (01.04.2017)

Foto 15.4: Die Engadinstrasse. Sie verbindet die Grabenstrasse ab Malteserturm mit dem Bahnhof und es fährt auf der Strasse die Arosabahn der Rhätischen Bahn (RhB). Linksseitig ist der Stadtpark (nicht sichtbar). (01.04.2017)

Foto 15.4: Die Engadinstrasse geht bis zum Bahnhof. Hier startet die Arosabahn der Rhätischen Bahn (RhB). Geradeaus ist die Steinbockstrasse, die bis zu Poststrasse führt. Linksseitig, nicht sichtbar, der Bahnhof Chur. (01.04.2017)

Foto 15.4: Die Engadinstrasse geht bis zum Bahnhof. Hier startet die Arosabahn der Rhätischen Bahn (RhB). Geradeaus ist die Steinbockstrasse, die bis zu Poststrasse führt. Linksseitig, nicht sichtbar, der Bahnhof Chur. (01.04.2017)

 


Fotos: Nutzungshinweise

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DANKE für den schön gestalteten Churer .altstadrundgng..die fotos sind sehr schön und mal von andern perspektiven aus. interessant ist, obwohl ich hier aufgewachsen bin sieht alles so fremd aus und wenn sie nicht angeschrieben wären hätte ich bei manchen strassen studieren müssen.´da sonst alles kaum mehr wahrgenomen wird, kann man sich direkt wieder in die Stadt verlieben.ich finde das ganze sehr gut gelungen und spreche ein Kompliment aus für diese arbeit

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vielen herzlichen Dank 🍀 ich verstehe das… denn ich bin vor ein paar Jahren an den Bodensee gezogen, weiss nicht, welcher Teufel mich damals geritten hat ;o) seitdem sehe ich Chur und Graubünden aus ganz anderer Perspektive, habe gelernt, was ich brauche, und was das „Alltägliche“ eigentlich schön ist. Als Churer/in ist es doch „langweilig“ weil Alltag und normal ;o)

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