Banken in Graubünden, die Qual der Wahl

In unserem Kanton, der ca. ein Sechstel der Fläche der Schweiz ausmacht und 7105 km² aufweist, gibt es bei insgesamt 197’529 Einwohner gerade mal 28 Einwohner pro km². Das Bankennetz Graubündens ist trotzdem vielfältig. Das bekannteste Bankinstitut ist dabei wohl die Graubündner Kantonalbank.

Die Graubündner Kantonalbank (GKB) ist auch jenes Bankhaus, welches das dichteste Filialnetz im Kanton besitzt, nämlich Filialen in 57 Ortschaften Graubündens. Dicht auf die GKB folgt die Raiffeisenbank (43 Ortschaften). Danach im Mittelfeld folgen die Banca Popolare di Sondrio (7 Ortschaften), die grossen Banken Credit Suisse und UBS (je 6 Ortschaften) sowie die BANK-now AG mit 2 Filialen im Kanton.

Aber es finden sich auch noch weitere Bankhäuser in Chur und St. Moritz: die Churer Filialen von Bank Cler AG, Cembra Money Bank AG, Migros Bank AG, Notenstein La Roche Privatbank AG, PostFinance AG, WIR Bank Genossenschaft sowie die zwei Banken in St. Moritz, Bank Julius Bär & Co AG und die CBH Compagnie Bancaire Helvétique SA.

Banken – Die Qual der Wahl

Somit haben die Bündner 13 verschiedene Finanzinstitute im Kanton zur Auswahl. Welche die „beste“ ist, hängt davon ab, welche Dienstleistungen bzw. Produkte man benötigt. In erster Linie werden Banken für ein „Lohnkonto“ gebraucht. Aber auch für Kredite, Hypotheken oder Wertpapiere bieten die Banken unterschiedliche Angebote zu unterschiedlichen Konditionen an.

Wer Zeit sparen möchte, um zu vergleichen, findet im Internet diverse Anbieter, welche die Finanzdienstleistungen miteinander vergleicht, so z.B. moneypark.ch. So stellt man z.B. fest, dass in Bezug zum Hypotheken-Zinssatz unter den ersten zehn Bankhäusern bloss zwei in Graubünden vertreten sind: die Migros Bank und die Graubündner Kantonalbank. Die Raiffeisen und die WIR Bank stehen ziemlich zuhinterst in der Rangliste. Auch die Banca Popolare di Sondrio befindet sich im Mittelfeld.

Bei Zahlungskontos („Lohnkonto“) ist es bereits üblich, dass gar kein Zins mehr gezahlt wird, Ausnahmen bestätigen die Regel, wie z.B. bei Jugendkontos. Erst bei Sparkontos verdient man etwas mit „Nichtstun“. Auch Zinsvergleiche zu Spar- 3.-Säule-, Aktien- oder Anlagekontos findet man schnell im Internet.

Eine prima Übersicht zu allen Banken, Zinssätzen und Finanzprodukten in Graubünden findet man unter:
http://www.schweizer-banken.info/de/bank/gr/index.htm

 
Foto in Header: Symbolbild, via 422737 @pixabay

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Kategorie(n): Bündner Wissen
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Publiziert am 7. Juni 2017



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d’kantonalbanka sin dia beschta banka. dia hän am wenigschta kohlageili mänätscher. am schlimmschta sin dia huara tschütsch vo ünschra beida grossbanka.

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