Olympia Graubünden 2026: Sportsgeist und Fairness?

Ich habe von Tuten und Blasen (Sport und Olympia) keine Ahnung ;o) trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, möchte ich meine persönliche Meinung zu dieser Abstimmung, die in Bälde stattfindet, kundtun.

(Für jene Leser/innen, die mich noch nicht kennen: ich wurde 1970 glücklich in Chur geboren. Im Jahre hmm 2010 bin ich aus verschiedenen Gründen in den Südthurgau gezogen. So fühle ich mich selber natürlich als 200%-iger Bündner, weil noch das Heimweh dazukommt ;o) Meine GR-Online-Aktivitäten habe ich begonnen, als ich noch in der Churer Altstadt wohnte. Diese Website inkl. SocialMedia etc. betreibe ich alleine, als Privatperson, mit Null Franken Budget; „hinter mir“ steht niemand, ich bin 100% unabhängig. Entsprechend ist der folgende Beitrag zu werten – als meine private, persönliche Meinung.)

Olympia Graubünden 2026

Wie bereits erwähnt, ich weiss nicht wirklich viel, und mag auch keine Zeit damit verschwenden, irgendwelche Fakten zu sammeln, damit ich den Anschein machen kann, dass ich etwas davon verstehen würde ;o) aber ich bin täglich auf SocialMedia und bekomme da automatisch das Eine und das Andere mit. Das Eine sind die „Olympia-Befürworter„, und das Andere sind die „Olympia-Gegner„.

Was mich freut: der Umgangston.
Was mich ärgert: es ist eine furz-trockene, einseitige Angelegenheit.

Dabei geht es doch um Sport? Das ist doch Farbe, Energie, Freude, Lebendigkeit, Kraft und Fairness. Auch wenn ich die SocialMedia-Kommentare der privaten Accounts verfolge; ich habe das Gefühl, es „interessiere“ die meisten gar nicht, ist der Bündner und die Bündnerin vielleicht überdrüssig? Da war doch erst vor nicht langer Zeit (ich weiss nicht wann, mag nicht googeln) eine solche Abstimmung? Und jetzt kommt da auch noch der graubuendner.ch und muss seinen Senf dazugeben, oje :oD



Fairness.

Spannen wir einen Bogen. Wie gesagt, ich weiss nicht konkret wer die Olympia-Befürworter sind, aber ein Tweet von Peter Peyer hat heute doch noch mein „Interesse“ fürs Thema geweckt.

In diesem Tweet werden nämlich gleich zwei meiner „Instinkte“ geweckt, die man in einem Wort zusammenfassen könnte: Fairness.

(Und komm mir jetzt nicht mit irgendwelchen Schubladen boah das ist aber ein linksversiffter SP-Politiker oderwasweissich, es geht mir um die Sache, nicht wer oder was dahinter steht, dann könnte man auch sagen boah die Olympia-Bande, das bringt uns nicht weiter)

Im ersten Satz erfahre ich, dass man „unerwünschte Werbung“ in seinem persönlichen Briefkasten findet bzw. finden muss; in diesem Falle halt zu „Olympia“. Das ist etwas was mich immer wieder ärgert: trotz gut sichtbarem „Bitte keine Werbung“-Kleber am Briefkasten klaube ich immer wieder unadressierte Werbung raus. Womit ich nicht sagen will, dass der Herr Peyer auch so einen Kleber am Briefkasten hätte, oder dass die Werbung „unadressiert wäre, das weiss ich nicht… Aber es war der erste Satz.

Der zweite Satz, war ein Satz, bei dem halt bei mir auch an gewissen Instinkten gerüttelt wurde: ist es so, dass nur die „JA“-Werbung von den Steuern bezahlt wird, und die „NEIN“-Kampagnen nicht? Ich fragte nach. Das finde ich so nicht fair. Das wäre für mich persönlich nun sicher ein Punkt gewesen, dass ich gegen „Olympia“ stimmen würde (ich kann aber nicht, da mein Wohnsitz nicht im GR ist, grummel).

Auch das Wort „Olympia-Zwänglerei“ ist schon irgendwie treffend.

Deshalb habe ich spontan angeboten, z.B. in der Sidebar der Website Fläche für ein „positives“ NEIN zur Verfügung zu stellen. Quasi als Spende meinerseits, also kostenlos. Solange bis die Abstimmung durch ist. Wenn denn jemand Interesse hat und es für beide Seiten passt.

Ich betrachte die ganze „Olympia“-Sache nicht politisch, es sollte ja Spass, Sport, Kultur und ein Erlebnis sein. Aus Sicht der Bevölkerung kann es aber auch belastend sein. Auch für die Umgebung, die Natur. Auch glaube ich nicht, dass „die Wirtschaft“ geschlossen und ausnahmslos für Olympia ist. Es werden auch da Argumente gegen eine Durchführung dieser olympischen Spiele existieren. Da nun öffentliche Gelder ausschliesslich für Olympia-Befürworter ausgegeben werden, weiss ich dass ich für den fehlenden Sportsgeist und die fehlende Fairness ein NEIN in die Urne legen würde.

Auch die kürzliche Ablehnung der Stadt Zürich, war zwar hart, aber nachvollziehbar. Sogar für mich, der sich übrigens üüberhaupt nicht für Sport interessiert ;o)

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Kategorie(n): Allgemein
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Publiziert am 24. Januar 2017



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