Guata Morga am Fritig, 02. Juni 2017

Guata Morga mitanand! Die Bergüner Werbekampagne polarisiert. Das war beabsichtigt, bzw. bewusst. Das Marketingunternehmen Jung von Matt/Limmat meinte dazu (persoenlich.com): „Und natürlich wussten wir, dass die Idee polarisieren wird. Das war von Anfang an klar. Aber viel wichtiger als die Kommentare sind die Fakten: Ziel war es, Fotos eines schönen Bergdorfes bekannt zu machen und so Begehrlichkeit zu wecken.“ Ich selber finde das „gefährlich“.

Gerade diese Aussage stösst mir auf, dass quasi die Kommentare unwichtig sind. Denn sind es nicht (auch) ebendiese Menschen, welche Kommentare abgeben, die zu potentiellen Gästen gehören? Den potentiellen Gast interessieren eben die „Fakten“ nicht, in der Überlegung, ob er in Zermatt, Hinterpagig oder Bergün seine Ferien buchen will. Anscheinend sind auch bereits gebuchte Reisen storniert worden.

Meine Meinung: lieber weniger Sichtbarkeit auf der Welt, dafür eine humorvolle positive Kampagne, die leicht verstanden wird, Stichwort Gian&Giachen… eine Gesetzesänderung sowie ein Verbot, die Drohung mit Busse sind nicht unbedingt positive Signale. Nun nach (sehr) wenigen Tagen wird bekanntgegeben, dass das Ganze wieder abgeblasen wird. Zwar ist der Mann im Bergüner-Video (mir) sympathisch und das Video für sich alleine „lustig“, aber als Ganzes betrachtet, zusätzlich verwirrend. Auch kommt mir der Rückzieher vor, wie ein Mensch der A sagt, aber B macht. Auch wenn der Rückzieher anscheinend „geplant“ war, hinterlässt es zumindest bei mir einen nicht vertrauensfördernden Eindruck.

Man darf mich hier nicht falsch verstehen, ich wünsche Bergün nur Gutes :o)

Nun wünsche ich Euch einen wunderhübschen Freitag :oD
liabschti Grüass vum Roman ? ?

 


 

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Nachrichten zu Graubünden von gestern >> 01.06.2017

 

  1. Bergün kündigt Aufhebung von Fotoverbot an
    „Das totale Fotoverbot in der Bündner Gemeinde Bergün soll schon an der nächsten Gemeindeversammlung wieder aufgehoben werden. Dieses Vorgehen war laut den Verantwortlichen von Anfang an so geplant“: weiter auf fm1today.ch
  2. Biosfera Val Müstair: «Nun müssen Taten folgen»
    „Die Vorgeschichte: Seit 2010 hat das Münstertal das Naturpark-Label. Die Betriebsphase ist bis Ende 2019 befristet, kann aber verlängert werden. Allerdings befindet sich der Naturpark zurzeit in keiner guten Verfassung. Drei Chefwechsel in drei Jahren haben Unruhe gebracht“: weiter auf srf.ch

 
Foto in Header: „auf einer abendlichen Pirsch“
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Kategorie(n): Allgemein
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Publiziert am 2. Juni 2017



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