@graubuendner auf Twitter – wieso folgt dieser Typ mich nicht zurück und andere Fragen

Im 2009 startete ich meinen Twitter-Account @graubuendner. Nun möchte ich mal in folgendem Beitrag ein bisschen informieren, was dieser Twitter-Account ist und wieso ich damit irgendwas mache oder eben nicht…
Damals wohnte ich in der Churer Altstadt, an der Bankstrasse; der Twitteraccount hiess damals noch „grischuna“, einfach weil ich nichts besseres an Benutzernamen fand, was auch frei war…

Mein erster Tweet :oD


Heute, 6 Jahre später, ist dieser Twitteraccount bereits sehr bekannt, wenn es um Graubünden geht, denn dieser Account ist ja nicht einfach ein (typischer) Privataccount, auf dem man private Tweets findet, sondern ich selber sehe meinen Account gewissermassen als hmmm eine Online-Zeitung für Graubünden-Interessierte, denn mein Output, der Inhalt meines Streams hat ja nicht meine Person oder meine Interessen als Inhalt, sondern es geht (in erster Linie) um Graubünden. Und dies mache ich (so gut wie möglich) neutral; das heisst, neutral in politischen oder gesellschaftlichen Werten. Ich bevorzugte z.B. während der Zeit der Wahlen mit Re-Tweeten und Faven also nicht irgendwie Parteien links oder rechts, ob mir das jetzt sympathisch ist oder nicht; solange es keine „negativen“ Tweets sind, finde ich das gut, wenn „Links“ sowie „Rechts“ Spass an Twitter und im Leben haben, und auch an „ihrer Sache“ Spass haben.



Die Onlinezeitung zu Graubünden auf Twitter – die „sachliche“ Ebene

Diesen „Ruf“ und diese Sichtbarkeit aufzubauen, den mein Twitteraccount heute hat, bedeutet(e) viel Arbeit und auch eine gewisse Strategie, ein Konzept. Den Anfang machte ich, indem ich „einfach“ allem auf Twitter folgte, was erkennbar aus Graubünden stammte. Damals, in einer bestimmten Phase, hatte ich viel weniger Follower als ich selber Accounts folgte… das führte aber dazu, dass ich eine TIMELINE hinbekommen habe, in der ich wirklich TOP-informiert war, was Tweets von Graubündnern und Graubündnerinnen sowie Unternehmen etc aus Graubünden betrifft. Erst dieser Zustand ermöglichte es mir, „immer, sofort, die besten“ Tweets zu und aus Graubünden zu finden und aufzustöbern. Die nächste Phase war gezeichnet davon, dass immer mehr Tweets in meiner Timeline waren, die nichts mit Graubünden zu tun hatten. Denn ich folgte ja auch Twitter-Accounts, die zwar eine Privatperson oder auch ein Unternehmen aus Graubünden betrieben, aber deren Output nichts mit Graubünden zu tun haben. Danach, in einer nächsten Phase, habe ich aus meinem extrem-Graubünden-Stream einige Accounts entfernt, nämlich jene, die weder Graubünden-relevante Tweets machten, noch sich augenscheinlich nicht für Graubünden interessierten. Diese „blähten“ meinen Graubünden-Stream auf, und gegenseitig bestand ja keine Interaktion (über Jahre); es gibt (Bündner-)Accounts, die twittern ja z.B. ausschliesslich zu Themen wie Auto, Sport, Musik oder so. Dass mich diese Accounts nicht zurückverfolgten, war mir ja egal, ich betreibe ja auch nicht meinen Account, weil ich möglichst viele Follower will, sabber, sondern, weil ich der Öffentlichkeit einen Output zum Thema Graubünden „ausliefern“ will. Punkt.

Da ich aber eine Privatperson bin und meinen Twitteraccount sowie die Weiterentwicklung dieser Website in meiner Freizeit betreibe, kann ich aber nicht wie eine professionelle Zeitung jeden Tag von morgens bis abends Twittern, das führt dazu, dass es schon vorkommen kann, dass auch mal ein paar Stunden oder länger nichts getwittert wird und ich vielleicht einige Neuigkeiten aus Graubünden verpasse, und dass halt auch mal ein paar Tage nicht an dieser Website hier weitergebastelt wird…




Ich auf Twitter – die „private“ Ebene

Natürlich hätte ich mein Twitter-Account nie diese „Beliebtheit“ erreicht, wenn ich nur Re-Tweetet hätte; selbstverständlich nutze ich meinen Twitteraccount auch für „private“, eigene Tweets. Diejenigen, die mich schon länger auf Twitter verfolgen, wissen was ich meine…. Ich versuche aber, dass meine „privaten“ Tweets und Interaktionen ebenso zumindest im entferntesten mit GR zu tun haben; wenn ich also, zum heutigen Zeitpunkt, gleichzeitig Wohnung und Arbeit in Graubünden suche, passt das ja sowieso.

Manchmal ist es mir auch so was von egal, ob es „passt“ oder nicht ;o) man beachte die Uhrzeit :oD

Nun gibt es viele Accounts auf Twitter die zwar mich verfolgen, aber ich folge nicht zurück. Dies möchte ich kurz erwähnen, denn es gibt Leute, die nehmen das persönlich; es kam schon mehr als einmal vor, dass ich spürte, dass jemand „iigschnappt“ war, also mein Nicht-Zurück-Folgen persönlich nahm; auch heute bekam ich eine solche (liebe) Message, die ich nun zum Anlass für diesen Artikel nahm… Ich folge auf Twitter niemandem, weil ich an der Person interessiert wäre, sondern, weil ich Inhalte zum Thema Graubünden suche, die ich weiter verbreiten kann. Meine TIMELINE soll MEINE Graubünden-Zeitung sein. Das erreiche ich aber nicht wenn ich einfach allen zurückfolge, die mich anklicken. Abgesehen davon, gibt es nicht wenige, die verfolgen jemanden (nur), in der Hoffnung, einen weiteren Follower zu gewinnen, und entfolgen Dich dann wieder, sobald Du auch followst. Nicht nur auf Twitter. Wenn also z.B. jemand „Graubünden“-Fan ist, und „mich“ verfolgt und auch viel Retweetet und Favt, heisst das nicht, dass es für mich automatisch heisst, diesen lieben Menschen auch zu verfolgen, ausser er/sie twittert selber (immer wieder mal, über längere Zeit, eigene Inhalte) zum Thema Graubünden. Es gibt Menschen, die machen z.B. über die Jahre immer wieder in Graubünden Ferien, oder sind immer wieder beruflich in Graubünden unterwegs, über Jahre gesehen, dann kann es sein, dass ich diesen (ausserhalb Graubünden wohnhaften) Twitteraccount-Betreiber/in in meinen STREAM aufnehme… Zur Zeit folge ich 600 Accounts, schätzungsweise 10 Accounts sind darunter, die in diese Gruppe fallen; einfach mir sympathische Accounts, die bereits über Jahre mit mir Twittern. Es können auch Bündner sein, die ausserhalb GR leben, aber bei denen GR immer noch Thema ist… so bin ich zur Zeit ja auch (noch) ein „Haiwehbündner“, und lebe zur Zeit ausserhalb meiner Heimat…

Mir geht es um die „Liebe zu Graubünden„. Für mich bedeutet Liebe auch, zu geben, ohne etwas dafür zu erwarten. (So funktioniert auch SocialMedia; hier heisst es wie im *RL* „Geben ist seliger als Nehmen“, und in SocialMedia bekommt man auch tatsächlich ein Vielfaches an „Liebe“ zurück, was man selber gibt…) Das praktiziere ich also auch auf Twitter, es gibt Accounts, die haben von mir schon massenweise Favs oder Retweets bekommen, ohne dass sie mich verfolgen würden. Sogar kommerzielle Sachen aus Graubünden kommen so oft in den Genuss von „kostenloser Werbung“.

Sei also bitte nicht enttäuscht, wenn ich nicht gleich zurückfolge, obwohl Du meine Twitter-Inhalte spürbar magst und weiterverteilst (und ich auch Deine Tweets mag und gern mit Sternchen überhäufe); wenn ich nicht (gleich) zurückfolge heisst das bloss, dass Dein Output nichts mit Graubünden zu tun hat. Ich verfolge ja nicht nur das, was in meinem STREAM steht; Du glaubst gar nicht, wo ich mich auf Twitter überall rumtreibe ;o) es ist also gut möglich, dass ich trotzdem jeden Tag Deine Timeline anschaue und Sternchen bei Dir mache, und Dich halt immer noch nicht verfolge, aber alle die bei meinem Twitteraccount interaktiv sind, sind auch auf meinem „Radar“.

Auf Twitter kann man ja Listen erstellen und diese optional auch privatisieren, also „verstecken“. Bereits in der Anfangsphase habe ich Listen genutzt; ich habe eine Liste mit Schweizer Accounts, eine Liste mit deutschsprachigen Accounts sowie eine Liste mit Internationalen Accounts. Da sind sehr viele Accounts dabei, die mich neu verfolgten, aber nicht in „mein Schema“ fielen und ich deshalb nicht gleich zurückverfolgt habe, die aber trotzdem „positive“ Inhalte twittern und es drum Wert sind, in meine Liste aufgenommen zu werden. Der grösste Teil dieser Accounts folgt mir heute gar nicht mehr, mögliche Gründe gibt es viele. Wenn ich nun alle zurückverfolgen würde die mich mal anklicken, hab ich nach kurzer Zeit das totale Chaos in meinem STREAM, der QUELLE meines OUTPUTS ;o) SocialMedia ist ja auch ein Teil meines Berufes; entsprechend muss ich ja meinen Account auch hin und wieder „aufräumen“, dabei wird (unter anderem) kontrolliert, ob es Accounts gibt, die ich aus meinem STREAM entfernen „muss“ – dafür gibt es nicht viele mögliche Gründe. Einerseits gibt es Accounts, die inaktiv werden. Dann gibt es Accounts, die neu aufgesetzt werden; neuer Inhalt, evtl. sogar neuer Betreiber, neues Thema. Zu diesem Zweck habe ich eine versteckte Liste; alle die mehr als ca. 1 Jahr nicht mehr auf Twitter sind, verschiebe ich in die „Inaktiv“-Liste, da sind bereits 326 Accounts aus Graubünden drin, die entweder inaktiv sind, oder zwar aus Graubünden stammen, aber rein gar nichts mit diesem Thema zu tun haben, und sich auch nicht dafür interessieren, ausser dass sie aus GR stammen.

Da ich noch weitere Web-Projekte betreibe, kann es auch sein, dass ich Dich mit einem anderen Twitter-Account verfolge. So treibe ich auf Twitter z.B. mit reisetweets und vitatweets zum Thema Reisen, Freizeit und Schönes mein Unwesen. Mein privater Hauptaccount heisst @mSEO, da geht es dann natürlich um Webentwicklung, IT-Security, Netzpolitik, SEO, SMO etc… es kann also sein, dass mich jemand neu verfolgt, der selber aber nichts mit Graubünden zu tun hat und von @graubuendner nicht zurückverfolgt wird, aber plötzlich von @reisetweets, da diese/r jemand z.B. ein Reiseblogger ist, der einfach mal eine „Kampagne“ in GR (z.B. verlängertes Weekend oder von Hotels bezahlte PR-Woche) startet, und dann wieder abreist und dann weiterzieht…

Es gibt auch höchst populäre Twitter-Accounts (ausserhalb GR), die mich verfolgen; es ist mir „egal“, welche „Ehre“ mir widerfährt, ob ich den Account zurückverfolge hängt also von anderen Kriterien ab, da kann mich der Papst, der Dalai Lama, die NASA und der Präsident von Amerika verfolgen, ich folge nicht zurück ;o) bis heute sind es z.B. soviel ich mich erinnere einzig der BLICK und der offizielle Account von Schweiz Tourismus, die in diesem Sinne eine Ausnahme bilden und ich (zurück-)verfolge. Es ist aber seit dem Tag, an dem ich den BLICK (zurück-)verfolge klar, dass ich den BLICK entfolge, sobald er mich entfolgt :o) aber zur Zeit passt das ganz gut, auch wenn mir persönlich der BLICK nicht sehr nahe liegt, aber in meiner Timeline konnte ich so doch schon einige BLICK-Sternchen setzen, und im Gegenzug bin ich sicher für diesen eine gute Quelle zum Thema GR… (o:

Ich hoffe, ein wenig aufgezeigt zu haben, wie das Ganze abläuft (könnte hier noch lange blubbern), ansonsten freue ich mich natürlich über Fragen, oder eine Diskussion hier, schliesslich ist das ein Blog und es hat da unten gleich ne Kommentarmöglichkeit ;o)




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Kategorie(n): Allgemein
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Publiziert am 31. Oktober 2015



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