Graubünden, heisst die Botschaft

I ❤ Graubünden heisse „ich“ auf Twitter, auf Facebook wählte ich einen anderen Namen, da es bereits eine Seite „I liaba Graubünda“ gibt, dort heisse „ich“ Graubünden Online. Auf Pinterest und Instagram wählte ich „graubuendner.ch“. Nun, heute, bzw. gerade eben, ist eine „Diskussion“ auf Twitter im Gange, die sich meines Erachtens durchaus noch zu einem Shitstorm entwickeln könnte, ich öhm kenne mich da ein bisserl aus ;o) … da ich ebenfalls auf Twitter zu dieser Diskussion den einen und den anderen „Favoriten“ gesetzt, und einen Tweet (zur Diskussion) gemacht habe, möchte ich die Gelegenheit nutzen, meine „Position“ (als graubuendner.ch) zu erklären; denn hier auf der Website, und in den sozialen Medien, bin ich ja nicht einfach ein anonymer Admin, der populistisch agiert und versucht, ja nirgends an-zu-ecken :o) man könnte ja ein paar Abonnenten verlieren…

Graubünden, heisst die Botschaft

Dies gleich vorweg: falls ich überhaupt eine „Botschaft“ zu verbreiten versuche, dann heisst diese „Graubünden“. Das beinhaltet das ganze Spektrum an Meinungen, Ansichten und Äusserungen. Im Kern ist meine Botschaft, dass (für mich) Graubünden der schönste Ort der Welt ist, mitsamt seinen Schwächen und unschönen Seiten… klar, auf Twitter und Facebook geht es oft um schöne Photos mit Bündner Landschaften und majestätischen Bergen, aber ich versuche wirklich, das Ganze (die [Aussagen von] Bündner Menschen, die Themen, die Bündner/innen bewegen, etc), in meinen Output mit einzubeziehen. Ich glaube dies gelingt mir. Ebenso soll mein Output „positiv“ sein, als Admin ist es mein Ziel „neutral“ zu sein.

Manchmal eine schwierige Gratwanderung…

…ist es, denn ich walte hier ja nicht einfach nur als Privatmensch auf einer privaten Homepage. In gewissem Sinne schaue ich meine Arbeit/meinen Output unter graubuendner.ch als „öffentlich“ an. Deshalb gehe ich entsprechend respekt- und verantwortungsvoll um, im Umgang, in der Kommunikation mit den Abonnent(inn)en von I ❤ Graubünden. Schwierig wird es für mich dann z.B., wenn es um Politik geht. Meine persönliche „politische Einstellung“ soll hier mal nicht das Thema sein, denn in meinen Output streue ich zwar (immer wieder gerne) private Inhalte ein, aber da möchte ich nicht meine (wirklich) privaten Sachen ausbreiten, ich teile also nicht meinen Abonnenten mit, dass ich auf Punkrock stehe, einen Teil meiner Teenager-Jugend in einem Heim für Schwererziehbare verbracht habe, oder z.b. Schwarzen Humor und Sarkasmus mag; das hat alles nichts mit „graubuendner.ch“ zu tun ;o) so.

Auf Twitter z.B. sehe ich aber den gesamten Output von Menschen aus Graubünden. Von allerlei Menschen, und Meinungen. Und Unternehmen und Organisationen, sowie auch öffentlichen, oder politischen Personen oder Parteien. Kommen wir zurück zur Politik: ich lese also von allen Parteien auf Twitter, was sie twittern…. und ich könnte mir es ja einfach machen und Politik ignorieren (huch, dann müsste ich ja Stellung beziehen), aber ich habe noch nie den einfachen Weg bevorzugt; so tragen doch auch (alle) Parteien zur Belebung und Bereicherung von Twitter bei. Ob mir jetzt die eine oder andere (politische) Message gefällt oder nicht; wenn es für Graubünden von Belang ist, dann ist es für graubuendner.ch ebenso relevant :o) nun, wer Twitter kennt, weiss, dass man einerseits „Faven“ (sog. Favoriten setzen) kann, und andererseits „Retweeten“ (teilen, verbreiten) kann. Wenn ich etwas fave oder retweete, sagt das nichts über meine private Meinung zum Inhalt aus. Wenn ich eine private Meinung auf Twitter oder Facebook publiziere, mache ich das so, dass man das merkt. Oder?

Wenn nun Bündner Politiker, oder Bündner Parteien etwas twittern, dann unterstütze ich das auch. „Positive“ Inhalte sowieso. Das heisst, mir ist das „egal“, ob das nun SVP, SP, FDP oder Grünliberale sind, die etwas posten, wenn es konstruktiv ist, dann fave und teile ich durchaus gerne. Auch wenn es um die „eigene Partei/eigene Meinung“ geht. Das heisst: wenn ein Politiker einfach ein schönes Photo postet, freue ich mich mit. Und möchte diese „Freude“ aus/an Graubünden weitergeben. Auch wenn ein Politiker „Werbung in eigener Sache“ mitteilt, ist es okay, weil relevant. Wenn ich fave, sehe ich das nicht (unbedingt) als Zustimmung, sondern meist als „Bookmark“, im Wissen, dass Graubünden-Interessierte Menschen aus aller Welt meinen Kanal sehen, lesen und hoffentlich auch hinterfragen ;o) deshalb ist es eine Gratwanderung, weil wenn nun eine Privatperson eine private (politische) Meinung veröffentlicht, und ich z.B. einen Favoriten setze, das leicht als Zustimmung (miss)verstanden werden könnte… deshalb eben dieser Artikel hier und das folgende Beispiel auf Twitter (wie zu Anfang erwähnt):

Sei für etwas, nicht gegen etwas….

Dies ist so ein „Spruch“, der gut meine Einstellung zum Leben beschreibt. Trotzdem bzw. deshalb bin ich ganz klar „gegen“ Extremismus jeglicher Form. Das heisst ich lehne körperliche und psychische Gewalt, Drohungen etc ab. Wer „andere Meinungen“ mit diesen beantwortet, unterstütze ich nicht. Da ist für mich die Grenze, da kann ich durchaus auch mal meine (private) Meinung mitteilen.

Ich bin weder „SVP-Gegner“, noch „SVP-Befürworter“.
Punkt.

Was ist passiert? Heute ist Churerfest. Da regen sich einige Personen auf, dass das Fest von politischen Parteien für „politische Zwecke missbraucht wird“ (ich glaube, bald sind Wahlen, hmmm? ;o) nun hat einer dieser Personen einen „Tweet“ abgesetzt, und auf Twitter mitgeteilt:

Klar, der Ausdruck „Pappnasen“ ist im Normalfall nicht gerade positiv gemeint, aber aus meiner Sicht immer noch sehr diplomatisch ausgedrückt. Aber als Partei sollte man da aber „drüber stehen“, ich finde, ein Politiker sollte in einer solchen Aussage eine Chance sehen, im Sinne „seiner Sache“, konstruktiv zu antworten. Ein intelligenter Politiker würde die Gelegenheit sogar dazu nutzen, ein „positives“ Bild zu hinterlassen. Die Antwort der angepingten SVP-Politiker auf obenstehenden Tweet von @gi_pi_ri war aber gar nicht „social“ (kommt doch von sozial, hmm):


(Hier zur Sicherheit der Screenshot, könnte sein, dass dieser Tweet bald gelöscht wird ;o)

Das ist nun eben der Punkt, an dem ich mich nicht scheue, kleine Denkanstösse zu geben; aus meiner Sicht hat da der Herr Fuchs die neutrale Grenze überschritten, das ist für mich ein „negativer“ Output, wenn man öffentlich droht, (ganze Teile einer Kantonsbevölkerung) ruhigzustellen, sorry… Als wäre das nicht genug, ist der Herr Fuchs „Grossrat, Präsident Berner Samariter…“, da macht man nicht so Aussagen, auf Twitter. Nochmal die Aussage: „…mehr Svp im Graubünden, damit Leute wie du ruhig gestellt werden…“ – also ich könnte mir weit menschen- und bürgerfreundlichere Gründe vorstellen, um im Kanton Graubünden „etwas zu bewegen“, vorwärtszubringen….

Die Diskussion, oder zumindest einen Teil davon (es sind schon zuviele) findest Du hier.
Der Politiker Herr Fuchs hat sich vorerst von der Diskussion abgemeldet, aber nicht bevor er, nach bedrohlichen Aussagen gegenüber Graubünden, auch noch ganz Twitter „gestört“ findet :oD

Fazit: ich bin nicht „links“, und ich bin nicht „rechts“ :o) mich interessieren Menschen, Bürger, und Lösungen für Menschen und Bürger. Das unterstütze ich. In obigem Beispiel ist der SocialMedia-Nichtversteher „rechts“; ich hätte genauso Position bezogen, wenn es umgekehrt gewesen wäre. Mich stört an der Aussage, dass ein „Ruhigstellen“ von Andersdenkenden anscheinend der Plan ist, oder zumindest als Lösung propagiert wird. Nun bleibt noch die Frage, mit was Andersdenkende in Graubünden (und vermutlich auch ausserhalb GR) ruhiggestellt werden sollen; aber eigentlich ist das egal, weil ein „Ruhigstellen“ für sich alleine sowieso schon die falsche Lösung für eine Gesellschaft ist, da kommt es nicht drauf an, mit welchem Mittel ruhiggestellt wird ;o)




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Kategorie(n): Allgemein
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Publiziert am 21. August 2015



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