KESB Graubünden zieht Bilanz und wählt neuen Vorsitzenden der Geschäftsleitung

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden in Graubünden ziehen nach knapp vier Jahren gemäss Medienmitteilung positive Bilanz: die neue Behördenstruktur konnte sich gut etablieren und die altrechtlichen Massnahmen der früheren Vormundschaftsbehörden konnten fristgerecht überführt werden.

Giusep Defuns, neuer Vorsitzender der Geschäftsleitung der fünf Bündner Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden. (Copyright Foto: DJSG Graubünden)

Giusep Defuns, neuer Vorsitzender der Geschäftsleitung der fünf Bündner Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden. (Copyright Foto: DJSG Graubünden)

So sei die Anzahl der erwachsenen Personen, die von einer KESB-Massnahme betroffen sind, zwar stabil, aber die Anzahl der behördlichen Unterbringungen von Minderjährigen ging demnach seit 2012 um rund 20 Prozent zurück. Dies sei vor allem auf freiwillige vorübergehende Unterbringungen zurückzuführen, was sich auch auf der Kostenseite positiv bemerkbar machte.

 

„…Die Gesamtzahl der betroffenen Erwachsenen und Minderjährigen liegt im Verhältnis zur Bündner Wohnbevölkerung unter dem nationalen Durchschnitt (Erwachsene Graubünden 1,16 Prozent bzw. Erwachsene Schweiz 1,27 Prozent; Minderjährige Graubünden 2,25 Prozent bzw. Minderjährige Schweiz 2,74 Prozent)…) (Quelle)

 

Giusep Defuns neuer Vorsitzender der Geschäftsleitung der Bündner KESB.

Der in Trun wohnhafte 50-jährige lic.iur. Giusep Defuns, (Leiter der KESB Surselva, bisheriges Mitglied der Geschäftsleitung der KESB) wurde zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsleitung der Bündner KESB gewählt. Giusep Defuns war bis Ende 2012 Präsident der Vormundschaftsbehörde Surselva. Mit der Wahl wird der Sitz der KESB-Geschäftsleitung von Chur nach Ilanz verlegt. Der bisherige Vorsitzende Peter Dörflinger hat seine berufliche Tätigkeit in den Kanton Appenzell-Ausserrhoden verlegt.

 

Links zum Beitrag:
KESB Graubünden: Homepage
KESB Surselva: Homepage
Dep. für Justiz, Sicherheit und Gesundheit: Medienmitteilung





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