Schubladen, Lügenpresse und Manipulatoren

Damit keine Missverständnisse aufkommen, schmunzel, möchte ich im folgenden Beitrag mitteilen, wie „graubuendner.ch“ tickt. graubuendner.ch ist nicht soo einfach zu schubladisieren, wie man es von anderen „Online-Zeitungen“ oder Printmedien gewohnt ist. graubuendner.ch möchte politisch neutral sein; im Wissen, dass das nicht immer (so einfach) geht…

Vorwort

Die Intention zu diesem Text gab mir ein Vorfall von gestern. Der im verlinkten Blogbeitrag erwähnte SVP-Politiker Herr Maissen, seinerseits Präsident der SVP Surselva, hatte zwei schlechtgelaunte Nachrichten über Twitter veröffentlicht, die an Regierungsrat Christian Rathgeb gerichtet waren. Da ich auf Twitter gut aktiv bin, und diese gelesen habe, verfasste ich den oben verlinkten Beitrag, in welchem ich quasi durch die Blume versuchte, auf Twitter einen respektvollen Umgang untereinander öhm zu fördern :o) in der Zwischenzeit hat Herr Maissen, es muss vor wenigen Stunden geschehen sein, seinen kompletten Twitter-Account umgekrempelt und sämtliche Tweets bis ins 2009 gelöscht. Das war nicht das, was ich anstrebte. Erstens ist es in SocialMedia nie gut, wenn man Beiträge löscht; man soll zu dem stehen was man von sich gibt, oder alternativ zuerst überlegen und dann Äusserungen machen. Es war ja nicht mal was wirklich Schlimmes, was er dem Herrn Regierungsrat Rathgeb vorwarf, es war sogar in „Du“-Form; vielleicht sind das im *RL* sogar zwei Kumpels, die es gewohnt sind, solch rüpelhaften Umgang, untereinander ;o)

Da man eben als eine „Online-Zeitung“ äusserst schnell in eine Schublade geschoben wird, oder sich mehr oder weniger offensichtlich selbst in eine solche Schublade stellt, möchte ich das mal mitteilen, wie das hier auf graubuendner.ch ist, mit den Schubladen…

Die zwei grössten Schubladen: Links und Rechts

Es gibt „linke“ und „rechte“ Menschen, die haben doch echt das Gefühl, es gäbe nur diese zwei. Schubladen. Und ausserdem muss sich gefälligst jede/r entscheiden, ob er nun links oder rechts ist. Wie welt- und menschenfremd ist das nur… Politische Organisationen müssten für etwas sein, nicht gegen… Z.B. für Familie. Oder für Kinder. Oder für Senioren. Oder für den langfristigen Erhalt einer Umwelt, die das Leben auf diesem Planeten ermöglicht. Wir sind alle Menschen. Für mich ist alles, was (politisch) extrem ist, falsch, aus dem Gleichgewicht geraten.

Das habe ich gelernt, bevor ich 20 wurde. Davor (als Teenager) war ich eher links gepolt, aber schnell lernte ich, dass man in allem etwas Gutes und etwas Schlechtes findet, das hängt davon ab, worauf man seinen eigenen Fokus richtet. Wenn ich mir einrede, die Welt ist scheisse, dann ist sie auch scheisse… dann finde ich überall die Bestätigung, dass die Welt schlecht ist. Genauso verhält es sich aber auch umgekehrt ;o) so würde ich mich persönlich, wenn ich es denn heute, als 46-Jähriger müsste, am ehesten als „Extreme Mitte“ bezeichnen, .. ounai, alles was extrem ist, ist ja nicht gut :oD




Eigentlich ist jetzt alles gesagt..

Wenn ich nun das Online-Magazin graubuendner.ch betreibe, dann möchte ich objektiv und neutral berichten. Aber auch kritisch, hinterfragend und authentisch. Ich will nicht irgendeine Richtung oder Gruppe schlechter hinstellen als die andere. So möchte ich z.b. keinesfalls ein „SVP-Bashing“ betreiben und auch nicht populistisch sein.

Es gibt gewisse Sachen, die mag ich einfach nicht, dann ist mir egal wer oder welche Gruppe oder Partei es ist, dann will ich das publik machen: Gewalt, Verbrechen, Radikalismus, Hetze, Diskriminierung von Schwächeren oder Minderheiten und jede Menge anderes übles Zeugs… Auch wenn ich das Schwergewicht auf positive Inhalte lege; das Leben ist nicht immer nur rosarot, und das soll auf graubuendner.ch auch seinen Platz haben.

Ich mag auch nicht irgendwelche kopierten dpa sda Meldungen publizieren, graubuendner.ch will nicht Meinungsmacher oder Teil der „Lügenpresse“ sein, der versucht, Rattenfänger zu spielen und einen Artikel so zu bauen, dass weniger intelligente oder emotionale Menschen auf „mich reinfallen“ – es wäre ein Leichtes… aber der einfache Weg ist i.d.R. nicht der, den ich wähle. Deshalb schreibe ich auch persönlich, also in der „Ich/Du“-Form, das ist auch nicht üblich bei „Online-Medien“.

Für mich stehen neben der Natur vor allem Menschen im Zentrum. Bürger. Die Gesellschaft. Freiheit, Menschen- und Bürgerrechte sind für mich wertvollste Errungenschaften unserer Zivilisation; für diese möchte ich einstehen und „kämpfen“.

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Kategorie(n): Allgemein
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Publiziert am 3. August 2016



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